Übach-Palenberg: „Loboni“: Akquise von Geschäften geht in die zweite Runde

Übach-Palenberg: „Loboni“: Akquise von Geschäften geht in die zweite Runde

Ende November ist die Smartphone-App „Loboni“ an den Start gegangen, rund anderthalb Monate später zieht Timo Beyel, Geschäftsführer des Übach-Palenberger Software-Entwicklers Mobile Concepts, ein positives Zwischenfazit.

„Technische Probleme bei der Einführung gab es keine, das System wird erfolgreich täglich genutzt“, sagt Beyel. Knapp 1000 Installationen habe es bereits gegeben, womit knapp 25 Prozent der gewünschten Abdeckung schon erreicht seien.

Bei „Loboni“ handelt es sich um ein Bonusprogramm für den lokalen Einzelhandel, bei dem Kunden Rabatte geboten werden. Vom Grundprinzip her ist „Loboni“ vergleichbar mit großen Systemen wie Payback, allerdings mit zwei wesentlichen Unterschieden. Erstens: Es funktioniert ausschließlich über das Smartphone. Und zweitens: Beteiligt sind nur inhabergeführte Geschäfte und Dienstleister aus Übach-Palenberg, also nicht etwa die Vertreter der großen Ketten. Die Übach-Palenberger Händler sollen sich also durch die Vergabe von Bonuspunkten gegenseitig stärken, das ist die Idee. Das Akronym „Loboni“ steht für „Lokales Bonussystem“.

In den vergangenen Wochen lag der Fokus von Beyel und seinen Programmierern insbesondere darauf, die Abläufe auf Händlerseite zu optimieren. In den kommenden zwei Wochen gehe man nun in die zweite Akquise-Phase. Gestartet war man am 30. November mit 29 Händlern und Dienstleistern, weitere sollen folgen. „Einige Geschäften hatten vor dem Start Bereitschaft zur Teilnahme signalisiert, die Einführung aber aufgrund des vorweihnachtlichen Terminstresses verschoben“, sagt der IT-Unternehmer.

Etwas längerfristig soll „Loboni“ auch auf weitere Städte ausgeweitet werden. Auch hier suche man nun zeitnahe das Gespräch mit den Stadtverwaltungen und den Aktionskreisen.

(jpm)
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