Gangelt: „Lernort Betrieb“: Schüler teilen ihre Erfahrungen

Gangelt : „Lernort Betrieb“: Schüler teilen ihre Erfahrungen

Erstmalig präsentierte die Gesamtschule Gangelt-Selfkant unter dem Motto „Lernort Betrieb“ eine Veranstaltung, die den praktischen Erfahrungen gewidmet war, die Schüler auf dem Weg in den Beruf machen. Schulleiter Reinhold Schlimm begrüßte dazu die Schüler der neunten Klassen im Foyer der Schule und als Gäste die Achter, die nicht mehr lange warten müssen, bis sie selber die Neuner sind.

Die Neuner haben den Achtern einiges an praktischer Erfahrung im weiten Feld der Berufsfindung voraus. Sie haben gerade das Projekt „Lernort Betrieb“ absolviert.

In der Aula der Gesamtschule Gangelt-Selfkant berichteten Schüler ihren Mitschülern im Rahmen des Projektes „Lernort Betrieb“ von ihren Erfahrungen bei der Berufssuche. Fotos (2): Dettmar Fischer. Foto: Dettmar Fischer

In 38 Betrieben der Region, die ihr Geld in den unterschiedlichsten Branchen verdienen, haben die Neuner den Berufsalltag kennenlernen dürfen. Schulleiter Schlimm betonte: „Dies ist eine Veranstaltung von Euch und für Euch.“ Zu den Gästen zählten auch Vertreter der teilnehmenden Betriebe.

In fünf Vorträgen schilderten einige Schüler, was sie während ihrer Praktika erfahren hatten. Sie stellten den Betrieb vor, wie er gegründet wurde und wie er heute arbeitet. Sie gingen in ihren Beiträgen auch auf die speziellen Arbeitsmethoden und Gerätschaften ein, die in den Firmen zum Einsatz kommen. Der Roverstab ist ein Satelliten-Positionierungssystem, ein vermessungstechnisches Gerät, das die Schüler bei der Firma Frauenrath kennengelernt hatten.

Eine Zufriedenheitsanalyse durften die Jugendlichen bei den Kunden der Buchhandlung Gollenstede durchführen. Die Zufriedenheit mit dem Sortiment der Buchhandlung wurde nachgefragt. Bei der Katharina Kasper ViaNobis GmbH lernten die Schüler ein Betreuungsangebot für Schwerstbehinderte kennen, und sie konnten Informationen über die Attraktivität des Pflegeberufs an ihre Mitschüler weitergeben. Bei der Firma Florack stand die Erstellung von Bauplänen zur Konstruktion einer Halle im Mittelpunkt des Praktikums.

Die Informationsbörse, die parallel in der Mensa der Schule aufgebaut war, soll sich einmal zu einer richtigen Berufsbörse entwickeln. Hier konnten die Mitschüler Einsicht nehmen in die Facharbeiten der Neuner und im Gespräch mit ihnen mehr über die einzelnen Betriebe erfahren.

Schulleiter Reinhold Schlimm: „Wir möchten, dass unsere Schüler mit beiden Beinen auf der Erde stehen und einen Weg in eine glückliche Zukunft finden.“

Mehr von Aachener Zeitung