Geilenkirchen: Leichtathleten klagen über Zustand der Stadien

Geilenkirchen: Leichtathleten klagen über Zustand der Stadien

29 Vereine mit 6886 Mitgliedern sind dem Stadtsportverband Geilenkirchen angeschlossen, und der hatte zur Jahreshauptversammlung in den Gesellschaftsraum des Hallenbades eingeladen.

Vorsitzender Heinz-Dieter Reinartz ging in seinem Bericht auf eine Vielzahl von im Vorstand behandelten Themen ein. Dabei sei es unter anderem um die Finanzierung von Sportstätten, um Kunstrasenplätze und Tartanbahn, Hallenbelegung und Organisation von Stadtmeisterschaften gegangen.

Thema Kunstrasenplätze

Zum Thema Kunstrasenplätze und Tartanbahn habe ein Sondierungsgespräch mit Bürgermeister und Fußball- und Leichtathletikvereinen stattgefunden. In Abstimmung mit Vereinen sei zudem versucht worden, die Hallen-Nutzungszeiten dem jeweiligen Bedarf anzupassen. Heinz-Dieter Reinartz verwies darauf, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Stadtsportverband Geilenkirchen und dem Kreissportbund Heinsberg intensiv gepflegt werde. Mitglieder des Stadtsportverbandes seien zudem in verschiedenen Ausschüssen des Kreissportbundes vertreten.

Klamme Haushaltslage

Im Laufe der Versammlung verlangte der Allgemeine Turnverein (ATV) Aufklärung über das Prozedere einer Sanierung der mehrfach bemängelten desolaten Sportstätten. Eine Verbesserung des Zustandes sei sowohl im Geilenkirchener Waldstadion als auch im Sportzentrum Bauchem erforderlich. Die Kommentare der diskutierfreudigen Anwesenden bestätigten, dass Leichtathletik in beiden Stadien nicht mehr zu betreiben sei.

Geschäftsführer Detlef Kerseboom teilte mit, dass von Seiten der Stadt vorgesehen sei, die Anlage in Bauchem instand zu setzen. Aus Kostengründen sei derzeit die Sanierung nur eines Sportplatzes möglich. „Es gibt keine vernünftige Anlage in Geilenkirchen, auf der man Leichtathletik ausüben kann, hier muss man sich aber auch fragen, inwieweit Bedarf besteht”, meldete sich der ebenfalls anwesende Vorsitzende des Kreissportbundes, Ronnie Görtz, zu Wort.

Bei der Versammlung dachten die Mitglieder auch über ein Sponsoring der jährlich durchgeführten Sportlerehrung nach. Bei der klammen Haushaltslage der Stadt seien zukünftig dafür keine Mittel mehr zu erwarten. Die Mitglieder waren sich einig, ein Sponsoring für die Ehrungs-Veranstaltung aufzubauen.

Die turnusmäßigen Neuwahlen eines Teils des Vorstandes des Stadtsportverbandes Geilenkirchen brachten die erwarteten Ergebnisse. Karin Hölscher wurde als 2. Vorsitzende ebenso wiedergewählt wie Detlef Kerseboom als Geschäftsführer.

Vorsitzender Heinz-Dieter Reinartz konnte auch den beiden im Amt bestätigten Beisitzern Uwe Großkopf und Heinz-Josef von St. Vieth zu ihrer Wiederwahl gratulieren. Dietmar Schiffer und Carl Wolf übernehmen die Kassenprüfung.