Geilenkirchen: Lehrgang mit 16 Teilnehmern aus insgesamt neun Nationen

Geilenkirchen: Lehrgang mit 16 Teilnehmern aus insgesamt neun Nationen

Einen internationalen Lehrgang zur Ausbildung von Inspektoren und Begleitern im Rahmen der Implementierung des KSE-Vertrags führte kürzlich das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZVB) durch. An dem Lehrgang nahmen 16 Soldaten aus neun Nationen teil.

Unterstützt wurden die Ausbilder des ZVB durch internationale Ausbilder aus fünf Nationen. Wie auch in den Vorjahren teilte sich der Lehrgang in einen theoretischen Teil in der ersten Woche und einen praktischen Teil in der zweiten Woche auf. Während des praktischen Anteils wurden je eine Kaserne der britischen Streitkräfte (Mönchengladbach) und der Niederländischen Streitkräfte (Almelo) durch die Lehrgangsteilnehmer inspiziert.

Der KSE-Vertrag ist ein internationaler Rüstungskontrollvertrag, der im Jahr 1992 in Kraft getreten ist. Dieser Vertrag legt Obergrenzen für die Vertragsstaaten bezüglich bestimmter Kategorien an militärischen Großgeräten fest.

Teilnehmende Vertragsstaaten können sich unter Zuhilfenahme eines Informationsaustausches, den jeder Vertragsstaat jährlich zu erstellen hat, gegenseitig inspizieren und damit die jeweilige Vertragstreue überprüfen. Zum Abschluss der Lehrganges wurden die Teilnehmer von Bürgermeister Georg Schmitz verabschiedet.