1. Lokales
  2. Geilenkirchen

Geilenkirchen: Lars Speuser zum Vorsitzenden gewählt

Geilenkirchen : Lars Speuser zum Vorsitzenden gewählt

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Jungen Union Geilenkirchen ist der Süggerather Ortsvorsteher Lars Speuser erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Zu seinen Stellvertretern wurden bei den turnusmäßigen Neuwahlen Frank Jansen aus Prummern und Christopher Mondschein aus Teveren bestimmt.

Die Stadtverordnete Jennifer Diederichs, die bisher stellvertretende Vorsitzende war, rückte aufgrund ihres Amtes im Landesvorstand in die zweite Reihe als Beisitzerin. Weiterhin stimmten die jungen Christdemokraten für Norwin Sommerfeld als Schriftführer sowie Jonas Bischof, Christopher Cebulla, Ruben Gottschalk und Daniel Odinius als Beisitzer.

Die Frage nach dem CDU-Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im September, war ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. Dazu hatte die Junge Union Klaus Bales, Ronnie Görtz, Manfred Schumacher und Udo Röllenblech zu einem Kandidatenduell eingeladen, bei dem die vier Herren mit den verschiedensten Fragen zu Wirtschaftsförderung, Landwirtschaft und Haushalt, oder ihrer Motivation befragt wurden.

Einig wie bei keiner anderen Frage war man sich beim Alleinstellungsmerkmal Geilenkirchens, welches die Internationalität aufgrund der Nato-Base und der Grenznähe sei.

Außerdem bat man die Bewerber um ihre Einschätzung, ob Geilenkirchen eine familienfreundliche Stadt sei und wie sie die Kommune attraktiver für junge Mitbürger gestalten würden. Während Manfred Schumacher es für wichtig erachtete, dass auch künftig für junge Familien erschwingliche Grundstücke in Baugebieten zur Verfügung stehen, betonte Ronnie Görtz, dass hier auch ein flexibler öffentlicher Nahverkehr von Bedeutung sei.

Klaus Bales stellte fest, dass dies ein weitgreifendes Thema sei, bei welchem er als Bürgermeister verschiedenste Interessenvertreter erst mal an einen Tisch holen wolle. Udo Röllenblech wies darauf hin, dass man unter Beachtung des demografischen Wandels sowohl eine für jüngere Bürger ansprechende Innenstadt mit Gastronomie und Handel, als auch gleichzeitig seniorengerechten Wohnraum im Stadtkern schaffen müsse.