Geilenkirchen: Landpartie: Solide Basis für das Spiel mit Zukunftsideen

Geilenkirchen : Landpartie: Solide Basis für das Spiel mit Zukunftsideen

„Traditionen erhalten, neue Möglichkeiten bieten“ lautete das Motto der diesjährigen Landpartie der Stadt Geilenkirchen auf dem Hünshovener Hof. Bürgermeister Georg Schmitz hieß zu diesem geselligen Miteinander Gäste der örtlichen Vereine, sozialer und kirchlicher Einrichtungen, Vertreter der Wirtschaft und der Behörden sowie der militärischen Einrichtungen und Politik herzlich willkommen.

Der Bürgermeister dankte dem Ehepaar Anne-Marie und Erich Latten, die wieder ihre schöne Hofanlage zur Verfügung gestellt hatten. Die letzte Landpartie hatte vor zwei Jahren stattgefunden, so dass es erst die zweite Veranstaltung war, die Bürgermeister Schmitz in seiner Amtszeit eröffnete. Schmitz: „Ob die Landpartie als traditioneller Empfang der Stadt beibehalten wird, habe ich zu Anfang des Jahres in den politischen Gremien der Stadt ergebnisoffen zur Diskussion gestellt. Die Mehrheit sprach sich für den grundsätzlichen Erhalt der Landpartie aus; mehr noch, sie soll nun jährlich stattfinden und einen größeren Personenkreis erfassen.“

Schmitz umschrieb so die Tatsache, dass er und seine Verwaltung die Veranstaltung eigentlich zugunsten des Neujahrsempfangs hatten abschaffen wollen, was der Rat jedoch nicht mitmachte. Stattdessen blieb der Neujahrsempfang eine einmalige Angelegenheit.

Entwicklung in Geilenkirchen

Schmitz fuhr fort und ging auf die laufenden Entwicklungen in Geilenkirchen ein, zum Beispiel die neuen Flächen für das Gewerbe oder auch für private Investitionen. Seit langem geplante Projekte wie die kontrovers diskutierte Sanierung der Fliegerhorstsiedlung befänden sich in den Endphasen ihrer Planung oder in der Umsetzung. Jüngstes Beispiel sei die vollzogene Renaturierung der Wurm durch den WVER.

Schmitz sagte in seiner Ansprache: „Wir verfügen in Geilenkirchen über eine solide Basis, die das Spiel mit Ideen für künftige Entwicklungen und Lösungen ermöglicht.“ Dieser positive Trend sei auch bei vielen Unternehmen und sozialen Einrichtungen erkennbar. Das St. Elisabeth Krankenhaus sei das beste Beispiel dafür, dass entgegen dem bundesweiten kontinuierlichen Rückgang von Krankenhäusern in Geilenkirchen modernisiert und expandiert werde.

Schmitz verwies in Zusammenhang mit dem demografischen Wandel auf den ersten Spatenstich für das Sozialzentrum Bauchem, dessen Bau rasant voran schreite und in wenigen Monaten die Lebensqualität weiter nachhaltig fördern werde. Die Thematik der Altersentwicklung zeige, so Schmitz, dass die Stadt für die damit verbundenen Herausforderungen bestens aufgestellt sei durch eine gute Zusammenarbeit der privaten, öffentlichen und sozialen Bereiche und eine offene Kommunikation.

Schmitz dankte der St. Johannes Schützenbruderschaft Hünshoven, die die Bewirtung der Gäste übernommen hatte, und der Schützenkapelle Hünshoven für die musikalische Begleitung der Landpartie.

Brigadegeneral Peter Braunstein vom Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr dankte der Stadt Geilenkirchen im Namen der in Geilenkirchen beheimateten militärischen Dienststellen für die Einladung zur Landpartie.

Die Teilnahme vieler Soldaten und ziviler Angehöriger des Zentrums für Verifikationsaufgaben und des Nato E3-A Verbandes zeige, wie fest die Dienststellen und ihre Mitarbeiter im gesellschaftlichen Leben Geilenkirchens verankert seien.

Brigadegeneral Peter Braunstein: „Auch dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Soldaten in ihrer Garnisonsstadt wohl fühlen.“

(defi)