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Übach-Palenberg: Künftig 41 Parkplätze am Schloss

Übach-Palenberg : Künftig 41 Parkplätze am Schloss

Das Schloss Zweibrüggen kommt langsam in die Endphase der Euregionale 2008. Die zum klassischen Bau führende Baumallee wurde neu gestaltet und beleuchtet. Früher fuhren die Besucher wie durch einen dunklen Tunnel zum Schloss.

Doch damit ist Schluss, die Beleuchtung der prägnanten Bäume spendet Licht und macht den Weg auch optisch interessant. Durch 18 Bodenleuchten sind die Kopfbäume entlang des Weges nun illuminiert. Darüber hinaus wurde das Schloss an sich schon vor einiger Zeit freigeschnitten.

Früher war der Blick auf die ehemalige Wasserburg im Wurmtal durch Bäume und Sträucher verwehrt. Durch gezielte Schnitte kann das Schloss seine Reize nun entfalten. Und seit wenigen Tagen wird auch das letzte Projekt im Rahmen der Euregionale 2008 für das Schloss angegangen.

Mit künftig 41 Plätzen ist die Parknot, früher ein echter Kritikpunkt gerade bei größeren Veranstaltungen oder den vielen Hochzeiten im Schloss, wohl bald pass?.

Hinter einer bereits bestehenden Hecke und auf einer derzeit noch als Koppel genutzten Wiese finden dann Fahrzeuge auf ähnlich gestalteten Stellflächen wie auf dem Park & Ride-Parkplatz am Bahnhof Raum.

Obstbäume als Ausgleichsmaßnahme entlang der bestehenden Baumreihe sind ebenso vorgesehen wie fünf Laternen und eine Anordnung, die die freie Sicht auf das Schloss auch aus dem Blickwinkel von Fußgängern nicht verstellt. Die Kosten dafür betragen etwa 50.000 Euro, ein ortsansässiges Unternehmen ist gerade dabei, die Stellflächen zu bauen.

Zweibrüggen war bis zum Jahre 1993 im Besitz der Freiherren bzw. der Freiin von Negri. Eigentümerin heute ist die Stadt Übach-Palenberg. Nach dem Eigentümerwechsel begannen umfangreiche Umbau- und Restaurierungsarbeiten. Das Schloss wurde 1788 von Joseph Anton von Negri anstelle einer alten Burg errichtet.

Das einfache und doch repräsentative Schloss wurde im klassizistischen Baustil - auch „das sterbende Rokoko” genannt - erstellt. Es wurde mit geraden Linien und glatten Formen gearbeitet.