Übach-Palenberg: Kreisel nimmt konkrete Formen an

Übach-Palenberg: Kreisel nimmt konkrete Formen an

Bislang hat sich am Knotenpunkt Jülicher Straße/Daimlerstraße noch nichts getan. Das wird sich mit der im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss vorgestellten Planung nun ändern.

Das vor allem von der CDU immer wieder forcierte Projekt bekommt, nach einer Vorstellung bereits im vergangenen Jahr, nun konkrete Formen.

Ingenieur Heiko Schmelzer vom Ingenieurbüro Schmelzer erläuterte den Ausschussmitgliedern die nun überarbeiteten Planungen. Denn der erste Entwurf wurde von überregionalen Behörden als nicht förderwürdig eingestuft.

Die überarbeitete Version ist nun teurer, unterm Strich für die Stadt aber kurioserweise günstiger. So spart die Stadt dank Zuschüssen immerhin 134.000 Euro. Neu in der Planung ist, dass der Kreisverkehrsplatz mit einem Durchmesser von 31 Metern nun im so genannten „Vollausbau” errichtet wird. Ursprünglich war vorgesehen, nur die für den Kreisel benötigten Teile neu zu bauen. Stattdessen wird die gesamte bisherige Anlage abgetragen und komplett neu gebaut. „Damit haben wir hier ein wesentlich höherwertiges Bauwerk”, unterstrich Planer Schmelzer.

Angeschlossen sind dann die Jülicher Straße, die Daimlerstraße, die Josef-von-der-Velden-Straße und der Baesweilerweg. Letzterer wird wieder in beiden Richtungen vollständig befahrbar sein. Er wurde vor etlichen Jahren zur Einbahnstraße, weil sich hier einige Kollisionen ereignet hatten.

Ziel der Planer ist es auch, die gesamte Verkehrssituation an diesem für den Stadtteil Übach wichtigen Verkehrsknotenpunkt zu entschärfen. Die bisherigen Parkmöglichkeiten auf der Jülicher Straße werden auf einer Seite zusammengezogen. Bei gleichzeitiger Verbreiterung der Fahrbahn von 6,50 auf 7,50 Meter soll der Verkehr damit besser fließen. Gleichzeitig wird die Zahl von derzeit zehn Parkbuchten auf 13 erhöht.

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