Übach-Palenberg/Herzogenrath: Kranzniederlegung beim Stiftungsfest des Instrumentalvereins

Übach-Palenberg/Herzogenrath: Kranzniederlegung beim Stiftungsfest des Instrumentalvereins

Mit einer Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in Herbach, einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Thekla und einem musikalischen Frühschoppen hat der Instrumentalverein Herbach sein 122. Stiftungsfest gefeiert.

Die Stiftungsmesse wurde von Subsidiar Pfarrer Ralf Schlösser und Diakon Franz-Josef Kempen zelebriert und von den Herbacher Musikern mit weihnachtlichen Weisen musikalisch gestaltet.

Zum Frühschoppen im Vereinsheim begrüßte der Vorsitzende Bernd Spaltner zahlreiche Musikfreunde und Ehrengäste, unter ihnen den Ehrenpräsidenten Ernst-Adolf von Fricken. Glückwünsche gingen an das Ehrenmitglied Andreas Jaroniak, der kürzlich mit dem goldenen Ehrenring der Stadt Herzogenrath ausgezeichnet wurde.

Spaltner erinnerte an die Anfänge des Vereins, denn am zweiten Weihnachtstage des Jahres 1895 wurde mit 13 Mitgliedern in der Gaststätte Kochs in Herbach der Instrumental-Verein Herbach gegründet.

Der feierliche Rahmen des Stiftungsfestes wurde genutzt, um einige langjährige und verdiente Mitglieder zu ehren. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden nahmen die Geschäftsführerin Bettina Schwarz und Kassiererin Christine Everhartz diese Ehrungen vor. Für 25 Jahre inaktive Mitgliedschaft wurde Reimund Billmann mit der silbernen Ehrennadel geehrt. Auf stolze 60 Jahre inaktive Mitgliedschaft kann Hubert Kobben zurückblicken. Bei den Aktiven erhielten Annika Sieben und Bego Voss Urkunde und Nadel für 10 Jahre, für 20 Jahre Claudia Koch und für 25 Jahre Leo Altdorf.

Eine besondere Ehrung für 70-jährige Mitgliedschaft wurde Franz Fuchs zuteil. Mit acht Jahren trat er in die Kapelle ein und spielte zunächst S-Klarinette, heute spielt er Tuba. Franz Fuchs war rund 40 Jahre als Kassierer im Verein tätig.

Unter der Leitung von Willi Beckers bot der Instrumentalverein den zahlreichen Besuchern einen bunten Melodienstrauß aus seinem großen Repertoire an, was mit reichlich Applaus bedacht wurde.

(fs)
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