Geilenkirchen: Kooperation zwischen Hospiz und Pflegeeinrichtung

Geilenkirchen: Kooperation zwischen Hospiz und Pflegeeinrichtung

Die Ambulante Hospizbewegung Camino und die Pflegeeinrichtung St. Josef haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen betrifft.

Volker Kratz, Geschäftsführer der Alten- und Pflegeheime St. Josef gGmbH, unterzeichnete für St. Josef, die Vereinsvorsitzende Renate Kaspar für die Hospizbewegung Camino.

Renate Kaspar erläuterte, dass die ehrenamtlichen Hospizbegleiter das Pflegepersonal bei der Begleitung der Menschen in der Sterbephase unterstützen werden. Die Koordination der hauptamtlichen Pflegekräfte in den Altenheimen in Höngen und Waldenrath und der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Ambulanten Hospizbewegung Camino wird die hauptamtliche Koordinatorin des Vereins Camino, Gabriele Krumbach, übernehmen.

Eine erste Testphase der Zusammenarbeit ist bereits erfolgreich durchlaufen. Für Camino ist es die vierte Kooperation im Aktionsradius Geilenkirchen, Übach-Palenberg, Gangelt und Selfkant und nun mit der Kooperation mit St. Josef auch auf Heinsberger Stadtgebiet am Standort Waldenrath.

Ursula Vollenbroich-Vogt, Pflegedienstleitung bei St. Josef, freut sich, dass nun eine noch intensivere Begleitung von Menschen möglich wird, die wenige oder auch gar keine Angehörigen mehr haben.

Alle 30 ehrenamtlichen Hospizbegleiter von Camino sind speziell für ihre Aufgabe geschult worden. Die Hospizbegleiter haben ihrerseits die Möglichkeit, eine Supervision in Anspruch zu nehmen, um die Belastungen bei der Begleitung sterbender Menschen bewältigen zu können.

Zum nächsten Befähigungskurs zum Hospizbegleiter nimmt Camino noch Anmeldungen entgegen bis zum 15. Dezember unter Telefon 02451/72763 oder per E-Mail an camino1996@gmx.de.

Volker Kratz sagte im Namen von St. Josef: „Wir sind dankbar, dass wir diese Kooperation schließen durften und somit ein Teil von Camino geworden sind.“

(defi)