Geilenkirchen: Konzerte im Brunnenbetrieb und in der Totenhalle

Geilenkirchen: Konzerte im Brunnenbetrieb und in der Totenhalle

Das Neujahrskonzert der Musikschule Geilenkirchen bot den Zuhörern im vollen Haus Basten ein stilistisch breit gefächertes Programm, mit Beiträgen von Solisten und Gruppen. Für die jungen Musiker ist das aber auch ein Tag, bei dem sie sich nicht nur ihren eigenen Eltern, sondern zudem einem breiteren Publikum präsentieren und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnten.

Es sangen und musizierten über zwei Dutzend Schüler und Schülerinnen im Alter von sechs bis 18 Jahren aus den Gesangs-, Klavier-, Streicher- und Gitarrenklassen, teilweise unterstützt durch ihre Lehrerinnen und Lehrer. Leichte Unterhaltung stand im Wechsel mit volkstümlichen Weisen und symphonischen Werken.

Musiklehrer Thomas Kamphausen erklärte den Besuchern auch die Musikinstrumente. Und der Applaus der Zuhörer ließ am Ende erkennen, dass ihnen das zweistündige Konzert gefallen hatte. Ein besonderer Dank des Musikschul-Vorsitzenden Michael Seeling und des Bürgermeisters Thomas Fiedler galt der Kreissparkasse Heinsberg, deren Geilenkirchener Filialdirektor Armin Pennartz einen Scheck in Höhe von 2500 Euro überbrachte. Der Geldbetrag dient zur Unterstützung von drei besonderen Aufführungen in diesem Jahr, den so genannten „Konzerten an besonderen Orten“.

Als Plätze für diese speziellen Konzerterlebnisse hat die Musikschule die Betriebshalle des ehemaligen Tiefbrunnens des Wasserwerkes neben der GGS an der Sittarder Straße (4. Mai), den Rosengarten der Burg Geilenkirchen im Innenhof des Gymnasiums (15. Juni) und die Totenhalle des städtische Friedhofs (23. November) ausgewählt. Auf die Resonanz von Seiten der Bevölkerung ist die Musikschule schon sehr gespannt.

(g.s.)
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