Geilenkirchen-Würm: Kommunionsfeiern beginnen in Sankt Gereon

Geilenkirchen-Würm: Kommunionsfeiern beginnen in Sankt Gereon

Die Pfarre St. Gereon hat im Stadtgebiet Geilenkirchens am Weißen Sonntag den Anfang der Erstkommunionfeiern gemacht. Fünf Jungen und zwei Mädchen traten dazu in der Pfarrkirche von Würm an den Tisch des Herrn.

Die Heilige Kommunion ist die Spendung und der Empfang der Gaben von Brot und Wein, die den Leib und das Blut von Jesus Christus repräsentieren. Die Heilige Kommunion bezeichnet und bewirkt die sakramentale Einheit zwischen dem auferstandenen Sohn Gottes und den Gläubigen.

Voraussetzungen für dem Empfang der Heiligen Kommunion sind unter anderem die Taufe und das Festhalten am Glauben der katholischen Kirche. Wenigstens eine Stunde vor dem Empfang der Heiligen Kommunion darf der Gläubige keine festen oder flüssigen Nahrungs- oder Genussmittel zu sich nehmen.

Seit Monaten geübt

All das wurde den Kindern seit Anfang November 2013 im Erstkommunionunterricht von Pfarrer Norbert Kaluza vermittelt. Die Vorbereitungen beinhalteten auch das Üben der Abläufe am Erstkommuniontag.

In Würm versammeln sich die Jungen und Mädchen alljährlich vor dem Gereonhaus und gehen, unter Begleitung des Musikvereins Würm, mit den Kerzen in der Hand zur Pfarrkirche. Bevor sie in das Gotteshaus einziehen, haben die Eltern und Familienangehörigen dort bereits Platz genommen. Zu Beginn der Heiligen Messe werden die Kerzen von Norbert Kaluza angezündet und in einen Halter platziert.

Pfarrer Kaluza hatte wie in den Vorjahren auf eine Predigt verzichtet. Er stellte vielmehr den Gottesdienst unter das Thema „Seerosen“. So deuteten die Kommunionkinder Chiara Esser, Cedric Fechner, Raphael Herrlich, Fey Hinrichs, Cedric Schlachter und Luca Spelz mit ihrem Sprechspiel das Gleichnis der Seerose, die tief im Grund des Teiches wurzele.

Auch der Mensch brauche so einen Grund. Denn der sei der beste Nährboden für die ganze Familie, und in dieser Gemeinschaft fühle sich der Mensch geborgen. Die Erstkommunion ist stets ein Ereignis in der Gemeinde, was sich der regen Teilnahme der Bevölkerung an der Messe erfreut.

Nach dem Gottesdienst wurden die Jungen und Mädchen in die Obhut ihrer Eltern entlassen, die mit vielen Verwandten das große Ereignis gebührend feierten.

(g.s.)
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