Geilenkirchen: Knöllchenschauer: Geilenkirchen kontrolliert schärfer und flächendeckend

Geilenkirchen: Knöllchenschauer: Geilenkirchen kontrolliert schärfer und flächendeckend

Kommen wir zu den Wetteraussichten für Autofahrer in Geilenkirchen: Es bleibt heiter bis wolkig, zwischendurch drohen vereinzelt Knöllchenschauer.

Als Folge der Ratsentscheidung zu einer einheitlichen Parkregelung in der Geilenkirchener Innenstadt hat die Stadtverwaltung nun angekündigt, auch in Straßen auf Streife zu gehen, in denen zwar eigentlich ohnehin nur mit Parkscheibe geparkt werden durfte, de facto aber nicht kontrolliert wurde.

Ein Beispiel: Der Bereich Theodor-Heuss-Ring und In der Au. Anlieger und die Mitarbeiter der umliegenden Betriebe, darunter eine allseits geschätzte Tageszeitung, wussten: Hier kann man sein Auto stehen lassen, ohne dass Unheil dräut.

Alles passé: Wer keine Handhabe sieht, sich sein Auto in die Hosentasche zu stecken, muss sich etwas anderes überlegen.

Wohl weil dem Rathaus der Sinn nicht nach Auseinandersetzungen mit knatschigen Mobilisten stand, wurden im genannten Bereich abgestellte Autos jüngst mit einem Hinweis auf den nunmehr zu erwartenden Griff des Amtsschimmels in die Brieftasche versehen: „Die erlaubte Parkzeit ist auf zwei Stunden zeitlich begrenzt. Falschparker müssen mit entsprechenden Verwarnungsgeldern rechnen.“ Ein solches setzte es zunächst nicht, die blutrote Warnfarbe der Notiz ließ aber keine Zweifel: Es ist mit allem zu rechnen, Erbarmen ausgenommen.

Hinzu kommt, dass die städtische Parkpatrouille über Monate personell stark ausgedünnt war, nun jedoch wieder komplett ist. Wie Bürgermeister Georg Schmitz ankündigt, wird ab sofort wieder flächendeckend kontrolliert.

(jpm)
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