Geilenkirchen: Kirchengemeinden wollen 50-jährige Freundschaft weiter pflegen

Geilenkirchen : Kirchengemeinden wollen 50-jährige Freundschaft weiter pflegen

Die Partnerschaft zwischen den beiden evangelischen Kirchengemeinden Geilenkirchen und Teupitz wurde mit einem weiteren Besuch gefestigt. Die Gäste aus dem brandenburgischen Teupitz hatten sich dieses Mal auf die Reise gemacht, um ihre Geilenkirchener Freunde zu besuchen.

Die Freundschaften gehen auf die 1950er Jahre zurück, als Pfarrerin Ruth Brückner und Superintendent Friedrich Drobny in Geilenkirchen den Grundstein der deutsch-deutschen Beziehungen über die Grenze hinweg auf den Weg brachten. Bis zur Wende waren noch Paketaktionen durchgeführt worden, so dass sich die Familien kennenlernten. Regelmäßige, gegenseitige Besuche stehen auf dem Partnerschaftsprogramm.

Unterbringung bei Gastfamilien

16 Erwachsene und sechs Jugendliche waren dieses Mal aus dem Brandenburgischen nach Geilenkirchen gereist. In Gastfamilien wurden sie untergebracht. Die Jugendlichen waren über das Jugendzentrum Zille bestens angebunden und fanden Kontakt zu Gleichaltrigen. Die Erwachsenen besuchten mit ihren Gastgebern das Energeticon in Alsdorf und den Dreiländerpunkt bei Vaals. Klaudia Wichmann-Plesch organisierte auf Geilenkirchener Seite den Besuch und freute sich besonders über die Herzlichkeit, die sich zwischen Besuchern und Gastgebern entwickelt hat.

Pfarrerin Anne Lungová begleitete den Besuch auf Geilenkirchener Seite, Pfarrer Nico Steffen und Vikar Bertram Schirr auf Teupitzer Seite. Ein gemeinsamer Gottesdienst in der evangelischen Kirche, der von Chorsängern aus Geilenkirchen und Teupitz gemeinsam musikalisch gestaltet wurde, gehörte ebenfalls zum dreitägigen Besuchsprogramm.

Bei einem gemütlichen Abend im evangelischen Gemeindehaus wurde so manche Anekdote aus den vielen Jahren der freundschaftlichen Begegnungen erzählt.

(defi)
Mehr von Aachener Zeitung