Gangelt: KG Muhrepenn feiert Karnevalsauftakt mit Proklamation des Dreigestirns

Gangelt: KG Muhrepenn feiert Karnevalsauftakt mit Proklamation des Dreigestirns

Pünktlich um 20.11 Uhr fiel bei der KG Muhrepenn der Startschuss für die heiße Phase der diesjährigen Karnevalssession. Der vom Stammtisch „Die Braven bij Traudche“ gestellte Prinz Kalle III. wurde nebst Elferrat zunächst einmal würdig verabschiedet.

Hierfür sorgte in gekonnt lockerer Manier die Präsidentin der KG Muhrepenn, Monika Rademacher, allen Anwesenden aber besser und schlicht als „Mön“ bekannt.

Sie leitete nach der Vorstellung und Ernennung des diesjährigen Kinderprinzen Simon Erfurt und seines Adjutanten Marc Schulz auch den Hauptpunkt des geselligen Abends ein: die Proklamation des neuen Dreigestirns und seines Elferrats. Allesamt werden sie in diesem Jahr von der Freiwilligen Feuerwehr gestellt.

Nach der feierlichen Überreichung der jecken Insignien für Prinz Alexander I. (Laven) seinen Bauern André (Gardenier) und die liebliche Jungfrau Jeanette (Jens Kuypers) war es Letzterer überlassen, neben dem Dreigestirn auch den Elferrat dem „angereisten Volke“ näher zu bringen.

Mit Anmut und spitzer Zunge

Die Jungfrau bewies eindrucksvoll, dass sie nicht nur anmutig, sondern auch wortgewandt ist. Sie bewältigte diese Aufgabe mit solcher Bravour und spitzer Zunge, dass manch einem trotz vermeintlich klassischer Rollenverteilung Zweifel gekommen sein mögen, wer hier im Dreigestirn wirklich die Hosen anhat.

Das macht Lust auf mehr, wozu auch das diesjährige Motto der KG Muhrepenn einlädt, das da lautet: „Trommele, laache, viere — wer dat nit kann, kann dat hier liere“. Wo man das im Laufe der aktuellen Session lernen kann, lässt sich der Internetseite www.muhrepenn.npage.de im Einzelnen entnehmen.

Steh- und Durchhaltevermögen

Am vergangenen Samstag bewiesen die Gangelter Karnevalisten jedenfalls schon einmal ordentlich Steh- und Durchhaltevermögen bis weit in den Sonntag morgen hinein. „Na, das kann ja heiter werden“, fällt einem dazu mit Blick auf die kommenden Wochen nur noch ein.

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