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Übach-Palenberg: Junge Philharmonie Köln im ausverkauftem PZ

Übach-Palenberg : Junge Philharmonie Köln im ausverkauftem PZ

„Wo wird man herzlicher empfangen als in Übach-Palenberg?” Diese rhetorische Frage stellte Dirigent Volker Hartung gleich an den Beginn des Neujahrskonzertes der Jungen Philharmonie Köln.

Im Pädagogischen Zentrum (PZ) spielten die größtenteils jungen Musiker auf Einladung der Stadt, der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg und der Gemeente Landgraaf zum dritten Mal hintereinander in Folge vor ausverkauftem Haus.

Und wieder zeigte sich das begeisterte Publikum sehr applaudierfreudig, denn die Leistungen des grandiosen Orchesters waren sehr überzeugend. Thematisch nahmen die Musiker unter Leitung von Volker Hartung ihre mehr als 500 Gäste mit auf eine kleine Europareise.

So stand am Beginn die Ouvertüre aus dem „Barbier von Sevilla” aus der Feder Rossinis, das mit viel Schwung, Elan, aber auch Feinsinn den passenden Eröffnungstitel darstellte.

Bekannte Melodien

Der „Aufforderung zum Tanz” nach Weber in der Bearbeitung von Berlioz folgten die Zuhörer dann ebenso gerne wie den drei bekannten Melodien von Strauss, die „Frühlingsstimmen”, „Tritsch-Tratsch-Polka” und einen Aufenthalt „An der schönen blauen Donau” umfassten.

Dass es sich auch eine Etage hören lassen kann, bewiesen die Musiker schließlich auch beim „Orpheus in der Unterwelt” von Offenbach.

Nach der Pause ging es weiter in östliche Gefilde, denn Tschaikowsky ließ den „Blumenwalzer” aus dem „Nussknacker” erblühen, und die Polonaise aus „Eugen Onegin” sorgte für strahlende Gesichter in den bis auf den letzten Platz gefüllten Reihen des PZ.

Ein slawischer Tanz von Dvorák und ein ungarischer Tanz von Brahms leiteten schließlich zum furiosen Finale über, das Dirigent Volker Hartung auch mit seiner witzigen Art der Moderation kommentierte.

In der „Introduction et Rondo capriccioso” von Camille Saint-Saens brillierte Attilla Sautov als Solo-Violinist, und das gesamte Ensemble zeigte beim wahrlich herrschaftlichen „Kaiserwalzer” von Strauss nochmals sein ganzes Können.

Diese Kunst belohnten die Gäste mit vielen Ovationen, die ganz von Herzen kamen.