Geilenkirchen-Hünshoven: Jung und Alt basteln Adventskalender

Geilenkirchen-Hünshoven: Jung und Alt basteln Adventskalender

Verschiedenste Papiersorten, Wolle, Farbe und ganz viel Kleber: Mit diesen und zahlreichen weiteren Materialen bastelten am Wochenende Jung und Alt gemeinsam im evangelischen Gemeindehaus. Eingeladen hatte Anja Isbanner-Erdner zu diesem vorweihnachtlichen Kreativsein.

Die Idee: Jeder durfte sich einen der 24 noch unscheinbaren Schuhkartons nehmen und drauf los basteln. Ob Eisbär oder Engel, ob Elch oder Fisch, abstrakte Kunst oder konkrete Motive — ein jeder durfte machen, was ihm gefiel. „Aus den fertigen Kartons setzen wir nachher einen Baum zusammen und nutzen sie als Adventskalender“, erklärt Anja Isbanner-Erdner das Vorgehen.

Denise Dreyer (8) klebt, malt und hat viel Spaß beim Basteln. Foto: Andrea Schever

Jeden Tag wird dann eine der individuell gestalteten Kisten geöffnet und die ganze Gemeinde kann sich in der Adventszeit daran erfreuen. Doch schon beim Basteln selber kommt Vorfreude auf. Während der neunjährige Felix emsig Elche aus Papprollen schneidet und seine Schwester Svenja einen Tannenbaum für die Kiste ihrer Mutter anmalt, klebt und pinselt die kleine Denise, die an diesem Tag von ihrer Oma Erika Dreyer begleitet wird, an ihren Weihnachts-Fischen herum. Die will sie in dem Karton befestigen.

Ein fertiger Schuhkarton für den Adventskalender: Die fünf Engel singen schon bald in der Evangelischen Kirche. Foto: Andrea Schever

„Ich kann gar nicht basteln!“, betont Thorsten Wahl, der gerade einen Stern für seine Stadtlandschaft ausschneidet. „Mein Sohn Felix macht das alles.“ Die beiden arbeiten mit zurechtgeschnittener Pappe und glänzender Klebefolie, andere schneiden Servierten mit winterlichen Motiven zurecht und verzieren damit ihre Kiste. Und wieder andere lassen den Weihnachtsmann auf einem Schlitten über die Woll-Wolken fliegen oder einen Engelschor singen. Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt — außer die des Schuhkartons.

Auch Pfarrer schmücken Kisten

Die verbliebenen Kisten, die an diesem Tag nicht fertig geworden sind, werden von anderen Gruppen gefüllt, auch die Pfarrer sollen einen Kiste mit nach Hause bekommen und schmücken. Die Außenseiten der Kisten brauchten die Bastler an diesem Wochenende jedoch nicht bearbeiten. „Das machen die Jugendlichen aus dem Jugendheim“, erklärte Isbanner-Erdner. „Und an Heiligabend darf jeder seinen Karton mit nach Hause nehmen.“

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