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Selfkant-Tüddern: Jugendliche und Kinder mit dem Tod konfrontiert

Selfkant-Tüddern : Jugendliche und Kinder mit dem Tod konfrontiert

Der Tod wird in unserer Gesellschaft auch heute noch verdrängt. „Kinder und Jugendliche sind jedoch unweigerlich damit konfrontiert”, meinen die beiden Ausstellungsorganisatorinnen Angelika Aretz-Maassen und Ute Achten.

Wie wichtig es ist, schon mit Kindern über dieses Thema zu sprechen, zeigt auf beeindruckende Weise die Wanderausstellung „Mein Bild vom Tod” der Hospizbewegung Camino. Die kreative und sehr persönliche Auseinandersetzung der Kinder und Jugendlichen eröffnet dem Betrachter interessante und überraschende Einblicke in die Erfahrungswelt der kleinen und großen Künstler.

Noch bis Mitte Februar sind die Bilder verschiedener Altersklassen sowie geistig behinderter Erwachsener der Maria-Hilf-Einrichtungen Gangelt im Rathaus Tüddern während der Öffnungszeiten zu betrachten.

Weitere Beiträge zu dieser Ausstellung gaben die Grundschulen Breberen und Wassenberg, die Mercator-Schule Gangelt, die Hauptschule Gangelt sowie das Bischöfl. St. Ursula Gymnasium. Die Gemeinschaftsarbeiten zweier Süsterseeler bzw. Tüdderner Grundschulklassen sind ebenfalls dort zu besichtigen.

Unter Anleitung der beiden Lehrerinnen Frau Wellens und Frau Claßen haben die Kinder sich im Rahmen einer Unterrichtsreihe mit dieser Thematik auseinandergesetzt.

Der Hospizdienst Camino unterstützt in den Städten und Gemeinden Gangelt, Selfkant, Geilenkirchen und Übach-Palenberg schwerkranke Menschen, deren Angehörige sowie Trauernde. Gesprächsangebote und Sitzwachen sollen neben anderen praktischen Hilfen ein Leben bis Zuletzt in gewohnter familiärer Atmosphäre ermöglichen.

Weitere Informationen gibt es sie beim Hospizdienst Camino, Konrad-Adenauer-Straße 68 in 52511 Geilenkirchen. 02451/72763.