Gangelt: Jecker Endspurt auf den Dörfern

Gangelt: Jecker Endspurt auf den Dörfern

Nach den vielen Feiern rund um den Karneval stand am Rosenmontag der Höhepunkt der tollen Tage an. Drei Züge in der Gemeinde Gangelt fanden vor mehr oder weniger großem Publikum statt. Der vorhergesagte Regen blieb dabei weitestgehend aus, so dass die Narren man Ende trocken den Ausklang in den Festzelten feiern konnten.

Stahe-Niederbusch: Über den größten Zug mit 17 Wagen und Fußgruppen durften sich die Karnevalsfreunde in Stahe und Niederbusch freuen. Aus Bauchem, Waldenrath und Gillrath waren Gäste angereist, den Rest des närrischen Lindwurms stellen die „Sankhase“ selber. Obwohl es keinen Kostümwettbewerb mehr gibt, war Farbenpracht in allen Variationen zu sehen.

Gangelt: Verwundert rieb sich indes das Publikum in Gangelt die Augen. Ganze drei Wagen und drei Fußgruppen hatte die KG „Muhrepenn“ auf die Straße bekommen. Umso mehr legten sich die Zug-Teilnehmer ins Zeug, damit die Gäste Freude hatten. Herrliche Zebras, eine große Gruppe Jugendliche als Charly Chaplin, eine bunte Gärtnertruppe, rote Piraten und die kunterbunten Pumuckl auf dem Prinzenwagen, die von den „Jonges van de Heij“ begleitet wurden, warfen Kamelle was das Zeug hielt.

Birgden: Vor 41 Jahren hat Ehrenbürgermeister Heinrich Aretz den Karnevalszug der „Berde Flobbe“ ins Leben gerufen; genau so lange ist auch der Musikverein schon dabei. Klar, dass „Hein“ es sich nicht nehmen ließ, die große Runde durch das Dorf mitzumachen. Die blaue Garde, die gelben Smileys, grellbunte Clowns und die „Crazy Animals“ waren neben vielen anderen vertreten. Wie in den vergangenen Jahren immer, war auch eine Abordnung der Lebenshilfe mit von der Partie. Die meisten zuschauer in Birgden versammelten sich wieder rund um den Großen Pley.