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Übach-Palenberg: Jecke Stimmung beim bunten Nachmittag der kfd-Frauengemeinschaft

Übach-Palenberg : Jecke Stimmung beim bunten Nachmittag der kfd-Frauengemeinschaft

Bereits seit 75 Jahren gibt es die Frauengemeinschaft St. Fidelis Boscheln. Die Mitglieder freuen sich jedes Jahr auf den „Bunten Nachmittag“, der sie seit 40 Jahren auf die fünfte Jahreszeit einstimmt.

Diesmal brachten Rita Beging, Heike Cosic, Irmgard Hofbauer, Trixi Höwing, Trudi Mirbach, Waltraud Raschke, Gertrud Riemenschneider und Käthie Zilgens den bunt geschmückten Saal im katholischen Jugendheim zum Kochen. Begleitet wurden sie von Musikus Stefan Miehling mit Karnevalsliedern auf seinem Akkordeon.

Vorsitzende Rita Beging führte pfiffig durch das Programm, begrüßte nach wochenlangen Proben die Gäste und lud zur Stärkung der Lachmuskeln zunächst zu Kaffee und Kuchen ein, kredenzt von Katharina Broszeit, Anni Görtz, Karola Nilles, Erna Riemenschneider und Karin Weyand.

Mit rot-schwarz-karierten Hütchen und Krawatten nebst Gitarre besangen die schauspielernden Eigengewächse im Anschluss temperamentvoll den „Kölschen Jung“ und animierten die Besucher zum Mitsingen und Schunkeln.

Für viel Freude sorgten die Sketche „Der Autoprüfer“ , bei dem Frau Fröhlich den ersten Gang mit der Suppe beim Menü verwechselt und ein Leck im Benzintank mit dem Feuerzeug suchen will, und „Die Gummistiefel“, wo ein Bauer verzweifelt seine Gummistiefel sucht und seinem Knecht zeigt, wie man richtig gräbt: „Spate in de Erde, drupdrucke, umkehre, ausleere!“

„Frau Schulz und Frau Müller“ wiederum verraten den Gästen, wie man eine übergewichtige Vegetarierin nennt, nämlich „Biotonne“. In der Posse „Die Statue“ geht es noch turbulenter zu, denn eine Ehefrau hat ihre liebe Not, ihren Liebhaber im Schlafzimmer vor ihrem Ehemann zu verstecken. Dass es gar nicht so einfach ist, den Angetrauten steckbriefartig zu beschreiben, erfuhren die amüsierten Gäste und ein Polizist, als eine Ehefrau ihren Mann als vermisst meldete: „Er ist nicht groß, aber dick, Gebissträger, hat Tränensäcke, eine große Nase mit Mitessern und Schweißfüße!“

Ausgelassene Schenkelklopfer produzierte die Büttenrede von Trudi Mirbach, die von ihrem Vetter erzählte, der so glücklich mit seiner zweiten Frau sei. „Warum haste die denn nit zuerst geheiratet?“, wollte sie wissen.

Den Saal vollends zum Toben brachte die „Heimarbeit“ von Dolores und Angelique bei einer Telefon-Sex-Hotline. Quasi neben dem Bügeln wurden die Kunden „abgearbeitet“.

(rk)