Selfkant-Höngen: In Streuwagen gefahren: Fahrer in Lebensgefahr

Selfkant-Höngen: In Streuwagen gefahren: Fahrer in Lebensgefahr

Bei einem schweren Autounfall bei Selfkant-Höngen am Mittwochmorgen ist ein 29-jähriger Autofahrer aus den Niederlanden lebensgefährlich verletzt worden. Er war mit seinem Wagen in ein Streufahrzeug gefahren, das auf der Bundesstraße 56 gerade wendete. Der Fahrer wurde im Auto eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Gegen 5.45 Uhr hatte das Streufahrzeug auf der Bundesstraße etwa 200 Meter hinter dem Kreisverkehr an der Landesstraße 410 gehalten, um zu wenden. Der Fahrer ließ zunächst mindestens zwei Autos passieren, bevor er zum Wendemanöver ansetzte.

Rettungskräfte befreiten den lebensgefährlich verletzten Autofahrer aus dem Wrack. Foto: Georg Schmitz

Während der Wagen herumschwenkte, fuhr das Auto des 29-jährigen Niederländers ins Heck des Streufahrzeugs. Dabei stieß der Pkw so gegen die hintere linke Ecke des Streuwagens, dass die Front des Autos völlig zerstört wurde. Der Fahrer wurde eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Nach erster Versorgung durch einen Notarzt am Unfallort wurde er ins Krankenhaus in Sittard gebracht. Nach Aussage der Polizei Heinsberg bestand akute Lebensgefahr für den 29-Jährigen.

Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Bundesstraße 56 in beide Richtungen für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

(red)