Übach-Palenberg/Geilenkirchen: In Städten sinkt die Zahl der Blutspender

Übach-Palenberg/Geilenkirchen: In Städten sinkt die Zahl der Blutspender

Knapp 500 Milliliter - das ist die Menge des Bluts, die das Deutsche Rote Kreuz bei jedem Spender abnimmt. Rund ein halber Liter nur, der dennoch selten ist, und das Zeug hat, um Leben zu retten.

Den Uneigennützigen, die mindestens 25 mal den Blutspendedienst besucht haben, wurde jetzt im Seniorenzentrum am Bahnhof die gerechte Ehre zuteil.

Im Beisein von Gabi Hoch vom Blutspendedienst, zeichnete der Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Wilfried Mercks, die Vielfachspender aus. Sie bekamen nicht nur Urkunde und Anstecknadel, auch Präsente und ein reichhaltiges Frühstück standen für die ehrenamtlichen Blutspender bereit.

Stolz auf Hilfsbereitschaft

„Seien sie stolz darauf, dass sie anderen Menschen helfen können”, rief Wilfried Mercks den Geehrten zu. Die Zahl der Spender, ergänzte er, nehme stetig ab. Während es in ländlich geprägten Regionen wie dem Kreis Heinsberg immer noch rund vier Prozent der Gesamtbevölkerung wären, sei die Zahl in städtischen Räumen auf teilweise schon ein Prozent gesunken. Daher sei es wichtiger denn je, schloss der Geschäftsführer, die Blutspendetermine wahrzunehmen und die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes damit zu unterstützen.

Aus Übach-Palenberg und Geilenkirchen wurden ausgezeichnet: (25 mal) Hans-Josef Reinartz, Denise Bach, Renate Waltersdorf, Martina Uzoma, Diana Lapisch, Matthias Schmitz, und Ursula Hesse; (50 mal) Karl-Heinz Feldhäuser, Wilfried Ridder und Hubert Wagels; (75 mal) Horst Lukas-Nülle, Carsten Müller, Christian Wunder, Helmut Cybulski und Heinz Hammes.

Sogar schon 100 mal spendeten Klaus Charfreitag, Manfred Hensen und Heinz Zwirbel.

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