Sonne, Sommergefühl und genau 20,6 Grad: In Geilenkirchen war’s am wärmsten

Sonne, Sommergefühl und genau 20,6 Grad : In Geilenkirchen war’s am wärmsten

Das Hoch „Dorit“ hat am Wochenende frühsommerliche Temperaturen gebracht – und nirgendwo in Deutschland war es so warm wie in Geilenkirchen. Stolze 20,6 Grad haben die Meteorologen dort am Sonntag gemessen.

Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag mit. Der bundesweite Februar-Rekord wurde jedoch nicht geknackt. Er ist schon ziemlich alt und stammt vom 26. Februar 1900: Damals war es in Jena 23 Grad warm.

Nach den fast frühsommerlichen Temperaturen am Sonntag mit örtlich um die 20 Grad wird das Wetter in den kommenden Tagen unbeständiger. Hoch „Dorit“ wird am Dienstag in den Südosten abgedrängt und macht Platz für Tief „Werner“. „Die dazugehörige Kaltfront verdient allerdings kaum ihren Namen“, sagte am Montag Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach: Mit 8 bis 13 Grad bleibt es für die Jahreszeit zu mild. Bereits für das kommende Wochenende kündigt sich ein neues Hoch an, das wieder Temperaturen über 20 Grad bringen könnte.

Am Dienstag bleibt es südlich der Donau anfangs noch längere Zeit sonnig. Sonst ist es oft stark bewölkt, es fällt gelegentlich etwas Regen. Im Norden kommt es ab dem Mittag gebietsweise zu Schauern. In der Nacht zum Mittwoch kann es im Süden sowie im höheren Bergland leichten Frost bis minus drei Grad geben.

Am Mittwoch überwiegen die Wolken, die meiste Sonne gibt es noch direkt an den Alpen sowie im Westen. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 Grad in der Oberpfalz sowie im höheren Bergland und bis zu 12 Grad im Rheinland. Am Donnerstag und Freitag sorgt ein weiteres Tief vor allem im Norden und Osten für viele Wolken und etwas Regen. Die Temperaturen sinken noch ein bisschen.

Pünktlich zum Wochenende soll es wieder sonniger und deutlich wärmer werden: „Am nächsten Sonntag könnte im Westen erneut lokal die 20 Grad überschritten werden.“

(dpa)
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