Geilenkirchen/Heinsberg: In Gedanken noch bei den Wanderungen über den Athos

Geilenkirchen/Heinsberg: In Gedanken noch bei den Wanderungen über den Athos

„Wir sind alle Noten in Gottes Melodie”, prangte in großen Lettern auf dem Banner in der Marienkirche im Herzen der Stadt. Der Kirchenchor von St. Mariä Himmelfahrt setzte bei dem Festhochamt aus Anlass des Goldenen Priesterjubiläums von Domkapitular Albert Honings Noten ebenfalls in Melodien um und erfreute die rund 300 Besucher in der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche.

Viele Wegbegleiter von Albert Honings waren zum Gottesdienst gekommen, aus Birgden, wo er zehn Jahre lang gewirkt hatte, und aus Heinsberg, wo er als Dompropst ebenfalls seine Handschrift hinterließ. Die Anwesenheit von einem Dutzend Geistlichen und priesterlichen Mitarbeitern, darunter Generalvikar Manfred von Holtum aus Aachen, zeigte die Bedeutung, die dem 50-jährigen Priesterjubiläum von Albert Honings beigemessen wurde. Manfred von Holtum ging in seiner Festpredigt auf das Wirken des Domkapitulars ein.

Dabei kam er auf die vielen Jahre gemeinsamer Zeiten als Regionaldekan zu sprechen. Daraus sei eine bis heute währende Freundschaft entstanden. „Wir sind gemeinsam über den Athos gewandert”, erinnert sich Manfred von Holtum. „Auf dem Klosterberg mit seinen zwölf großen Klöstern und weiteren kleineren Gebäuden in Griechenland leben die Mönche in einer freien Mönchsrepublik, unbeeinflusst von äußeren Einwirkungen”, erklärte Albert Honings später bei einer kleinen Feier in der Oase im Anschluss an das Festhochamt.

Hier gratulierten viele Freunde und Wegbegleiter dem in Geilenkirchen geborenen und jetzt auch wieder lebenden Domkapitular, der sich über den Besuch der Bekannten aus seinen Wirkungsstätten Birgden und Heinsberg freute, die er schon längere Zeit nicht mehr gesehen hatte. Zuvor hatte Albert Honings in der Pfarrkirche seine Schlussworte gesprochen: „Vielleicht sehen wir uns beim 60. wieder.” An diesen Worten wurde er nun gemessen, denn viele Gäste versicherten, dass sie beim 60-jährigen Priesterjubiläum wieder dabei sein würden.