Geilenkirchen-Teveren: Hilferuf aus der Fliegerhorstsiedlung Teveren an Georg Schmitz

Geilenkirchen-Teveren : Hilferuf aus der Fliegerhorstsiedlung Teveren an Georg Schmitz

Eigentlich ist alles entschieden. Und doch versuchen die Anwohner der Neu-Teverener Fliegerhorstsiedlung abzuwenden, was eigentlich nicht mehr abzuwenden ist. Es geht um die Beiträge, die in Zusammenhang mit der Sanierung von Straßen und Kanälen auf die Bewohner zukommen und viele von ihnen, so der Tenor aus Neu-Teveren, in den Ruin treiben könnten.

In den vergangenen Wochen wurde verstärkt die Öffentlichkeit gesucht, um doch noch an dem entsprechendem Ratsbeschluss von Juli zu rütteln: Zahlreiche Leserbriefe erreichten unsere Redaktion, wohl nicht ganz zufällig auf einen recht kurzen Zeitraum konzentriert.

Am Wochenende haben die Einwohner der Fliegerhorstsiedlung sich zusätzlich mit einem offenen Brief an Bürgermeister Georg Schmitz gewandt und ihn zu einem Gespräch nach Neu-Teveren eingeladen. Im Wahlkampf „haben Sie gesagt, dass Ihnen jeder Ort in Geilenkirchen gleichermaßen am Herzen liegen würde und Sie bürgernah wären“, schreiben Uwe und Manuela Isbarn „stellvertretend für die meisten Eigentümer der Fliegerhorstsiedlung“ an Schmitz. Sie betonen ausdrücklich, dass nicht gewünscht sei, dass Schmitz einen Vertreter entsendet. Er möge den Brief bitte außerdem an die Fraktionen weiterleiten.

Georg Schmitz bestätigte unserer Zeitung am Dienstag den Erhalt der Einladung. Er habe sich bislang noch nicht mit den Absendern in Verbindung gesetzt, sei aber selbstverständlich zu einem „ruhigen und vernünftigen Gespräch“ bereit und werde die Einladung dementsprechend annehmen. Schmitz machte allerdings deutlich, dass er nur zu einem Termin „ohne Politiker und ohne Presse“ bereit sei. „Ich möchte kein großes Brimborium“, sagte Schmitz.

(jpm)