Geilenkirchen: Helfer mit Einfühlungsvermögen von Hospizbewegung Camino ausgebildet

Geilenkirchen: Helfer mit Einfühlungsvermögen von Hospizbewegung Camino ausgebildet

Meist braucht es mehr als ein intuitives Einfühlungsvermögen, um mit schwer kranken, sterbenden Menschen und deren Angehörigen zu arbeiten und sie auf einem schweren Lebensabschnitt zu begleiten. Damit diese ehrenamtliche Arbeit auch eine fundierte, theoretische Basis hat, bietet die Geilenkirchener Hospizbewegung Camino e.V. regelmäßig Befähigungskurse an, bei denen die Teilnehmer alles Wichtige genau lernen.

Die alten und neuen Ehrenamtler feierten nun im Festsaal des Frankziskusheimes diesen erfolgreichen Abschluss dieses Kurses: Von nun an können sich Jeannine Jastrob, Cerstin Flügel, Christiane von Wrede, Liesel Milthaler, Renate Ernst, Claudia Geraets, Ron Richert, Elisabeth Klein, Soon Hwa Geschwind, Daniel Hoffmann und Kirsten von Fürstenberg tatkräftig beim ehrenamtlichen Verein einbringen.

Unter der Leitung von Renate von Birgelen (Klinischer Dienst), Elvira Keuter (Sonderschulpädagogin) und Judith Kemmerling (Koordinatorin und Dipl.-Sozialarbeiterin) vom Camino lernten die elf Teilnehmer in einem mehrmonatigen Kurs, in Fachvorträgen und einem Praktikum alles, was sie für ihren Ehrenamtlerdienst brauchen.

In 120 Stunden intensiver Arbeit erwarben sie Grundkenntnisse in der psycho-sozialen Begleitung. Zudem konnten sie bereits bei Betroffenen ihre Kenntnisse anwenden.

Sie wissen nun unter anderem, wie sie mit dem Thema Tod, Sterben und Trauer umgehen können, und wie sie dies vor dem Hintergrund verschiedener Religionen angehen sollten. Neben den psychologischen Themen lernten sie wichtige Dinge, um trauernden Menschen bei Fragen zu Patienten-Verfügungen, Beerdigung und ähnlichem beratend zur Seite zu stehen.

(a.s.)
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