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Treffen auf Haus Hohenbusch: Heimatvereine setzen Kooperation fort

Treffen auf Haus Hohenbusch : Heimatvereine setzen Kooperation fort

Die Corona-Pandemie hat auch vielen persönlichen Begegnungen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun traf sich das Netzwerk der Heimatvereine erstmals wieder.

Zum 100-jährigen Bestehen des Heimatvereins der Erkelenzer Lande fand nun ein Treffen des Netzwerks „Rur-Schwalm-Niers" (RSN) von Heimat- und Geschichtsvereinen beidseits der Grenze auf Haus Hohenbusch bei Hetzerath statt. Wegen Corona musste auch das Netzwerk der Heimatvereine mehr als anderthalb Jahre auf das nächste analoge Treffen warten, digital blieb man über den E-Mail-Verteiler immer auf dem Laufenden.

Moderator Leo Gerigk konnte nun rund 30 Vertreter von neun Vereinen zu einem kleinen Programm begrüßen. Willkommen geheißen wurden die Geschichts-Interessenten und -Ehrenamtler von Günther Merkens als Vorsitzendem des Heimatvereins der Erkelenzer Lande (HEL) sowie von Frank Körfer als Chef des Fördervereins Haus Hohenbusch (FHH). Und dass der HEL Gastgeber des Netzwerks war, ist maximal ein halber Zufall, denn das Treffen war bereits für April 2020 angesetzt, das Jahr, in dem das 100-jährige Bestehen des Vereins gewohnt inhaltsreich gefeiert werden sollte, nun wird 2021 das Festjahr, dessen Höhepunkt am 3. Oktober begangen wird.

Leo Gerigk konnte auch Christel Honold-Ziegahn als Vertreterin des terminlich verhinderten Bürgermeisters Stephan Muckel begrüßen, die der Arbeit der Heimatvereine ihren großen Respekt ausdrückte. Rita Hündgen, Organisatorin der Festveranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen des Vereins, beleuchtete den Weg des HEL von 1920 an, der zahlreiche Initiativen zur kulturellen Infrastruktur des Erkelenzer Landes ergriffen hat und der heute mit rund 1400 Mitgliedern, seinen Arbeitskreisen, Projekten und Veranstaltungen das kulturelle Leben bereichere.

Hubert Rütten führte die Gäste durch die im Priorensaal des früheren Kreuzherrenklosters Hohenbusch gestaltete Ausstellung „Ordensschwestern im Erkelenzer Land“, Frank Körfer stellte die Gesamtanlage und das Herrenhaus als besonderes Schmuckstück auf einem Rundgang vor, dem sich ein Austausch über Projekte, Programme und Unterstützungsmöglichkeiten der insgesamt zehn Mitgliedsvereine bei Kaffee und Kuchen im Klostercafé anschloss.

(red)