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Geilenkirchen: Halbstündiges Glockengeläut kündigt Majestäten an

Geilenkirchen : Halbstündiges Glockengeläut kündigt Majestäten an

Das Beiern der Glocken der altehrwürdigen Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt läutete klangvoll die Pfingstkirmes der Vereinigten St.-Sebastianus- und Junggesellenschützenbruderschaften Geilenkirchen ein.

Eine halbe Stunde lang ließen die Schützen die Glocken in melodiöser Reihenfolge ertönen, so dass sich einige Menschen auf dem Marktplatz verwundert umdrehten, aber dann doch angenehm überrascht waren.

Am Abend gedachten die Bruderschaften mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Hauptfriedhof der verstorbenen Schützenbrüder, bevor sie - vom Trommler- und Pfeiferkorps Bauchem mit klingendem Spiel begleitet - zu ihrem Kirmesdomizil St. Ursula zogen.

In der dortigen Aula stand ein Open-Air-Konzert im Burghof auf dem Programm, des musikalisch von der beliebten Cover-Band „Night in Paris” gestaltet wurde und trotz anhaltender Gewitterschauer durchgezogen wurde. Am Sonntagmorgen trafen sich die Bruderschaften zum Gottesdienst in der Pfarrkirche.

Während der vom Kirchenchor mitgestalteten und Probst Albert Honings zelebrierten Messe gedachten die Teilnehmer ihre verstorbenen Schützenbrüder und -schwestern. Gut besucht war der anschließende Frühschoppen in der Aula des Gymnasiums. Glück hatten die Bruderschaften am Nachmittag, denn pünktlich zu Beginn des Festzuges klarte der Himmel auf, so dass sich einige hundert Menschen an den Straßenrändern einfanden.

Weil die Vereinigten Geilenkirchener Bruderschaften zum ersten Mal in der langen Vereinsgeschichte nicht über einen aktuellen König verfügen, standen Bezirkskönigin Renate Lubberich mit Prinzgemahl Karl-Heinz Lubberich und Prinz Gereon Treuling im Blickpunkt des Geschehens.

Auch die anderen Majestäten hatten bis zum gemeinsamen Abmarsch im Hotel Jabusch gewartet.