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Hachen und Krückel werfen Hut in den Ring

Hachen und Krückel werfen Hut in den Ring

Kreis Heinsberg. In seiner letzten Sitzung Anfang Juni hatte der geschäftsführende Vorstand des CDU-Kreisverbandes Heinsberg das Verfahren für die Bewerbungen um die Landtagskandidaturen im Nord- und Südkreis eröffnet.

Anfang November werden jeweils 60-köpfige Vertreterversammlungen die Kandidaten nominieren. Die Landtagswahl findet am 22.Mai 2005 statt.

Wie CDU-Kreisgeschäftsführer Mathias Biergans am Donnerstag mitteilte, liegen bislang zwei Bewerbungen vor: von Dr. Gerd Hachen für den Nordkreis (Erkelenz, Hückelhoven, Wassenberg, Wegberg) und von Bernd Krückel für den Südkreis (Gangelt, Geilenkirchen, Heinsberg, Selfkant, Übach-Palenberg, Waldfeucht).

Hachen, 52 Jahre alt, verheiratet, drei Söhne, lebt in Erkelenz. Er ist Chemiker und Gymnasiallehrer. Seit 1982 gehört er der Union an. Hachen, der vor allem im Kampf gegen Garzweiler II mit seinem Engagement an der Spitze an der Vereinten Initiativen bekannt wurde, ist Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Kreistag und Vorsitzender der Verbandsversammlung des Naturparks Schwalm-Nette.

Krückel, 39 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, lebt in Heinsberg-Waldenrath. Er ist Diplom-Kaufmann und Steuerberater. Seit 1979 Mitglied in der Jungen Union und seit 1981 Mitglied der CDU, ist er zurzeit Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Waldenrath und Pressespecher des CDU-Kreisverbandes sowie Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU im Kreis Heinsberg.

Bernd Krückel hatte sich bereits vor der Landtagswahl 2000 um das Mandat im Südkreis beworben, hatte dabei aber im parteiinternen Verfahren ebenso wie Liane Jüngling (Übach-Palenberg) das Nachsehen gehabt und Wolfgang Dietrich aus Geilenkirchen den Vortritt lassen müssen.

Wie Steuerberater und Landtagsabgeordnete Wolfgang Dietrich (52) am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, wolle er wieder antreten.

Im Nordkreis wird der langjährige frühere Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes, Franz-Josef Pangels (68) aus Erkelenz, nach drei Legislaturperioden nicht mehr kandidieren.

Ab 1. Juli, wenn in Übach-Palenberg ein Reigen von Mitgliederversammlungen in den Stadt- und Gemeindeverbänden der CDU beginnt, sollen sich die Bewerber um die Landtagskandidatur vor Ort vorstellen.