Gangelt-Schierwaldenrath: Großbrand: Gangelter Scheune in Flammen

Gangelt-Schierwaldenrath: Großbrand: Gangelter Scheune in Flammen

Die Züge 1 und 2 sowie der Fernmeldedienst der Feuerwehr Gangelt wurden in der Nacht zum Mittwoch zu einem Brandeinsatz in Schierwaldenrath alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt konnten die anrückenden Feuerwehrkräfte helle Flammen erkennen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Scheune im hinteren Bereich eines landwirtschaftlichen Betriebes an der Oberstraße in Schierwaldenrath in Flammen stand.

Die Scheune wurde schwer beschädigt. Das Stroh musste ins Freie transportiert und dort gelöscht werden. Foto: Feuerwehr

Durch ein schnelles und zielgerichtetes Eingreifen der Feuerwehren aus Schierwaldenrath, Birgden und Kreuzrath von der auf der Nordseite gelegenen Oberstraße aus sowie der Feuerwehren aus Gangelt und Stahe-Niederbusch von der auf der Südseite gelegenen Straße Klein Feldchen aus konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt waren laut Bericht der Feuerwehr rund 50 Einsatzkräfte vor Ort.

Ihnen gelang es, ein Übergreifen des Brandes auf den Rest der Scheune sowie auf angrenzende Viehstallungen zu verhindert. Die weiteren Löscharbeiten gestalteten sich aufwendiger. Um das brennende Stroh ablöschen zu können, wurde dieses mit Hilfe eines Teleskopladers aus der Scheune gebracht und auf eine nahe gelegene Wiese gefahren. Dort wurden die Strohreste von der Feuerwehr weiter abgelöscht.

„Stroh ist von einer Art Fettfilm überzogen“, erklärt Feuerwehrsprecher Oliver Thelen. „Dies führt dazu, dass das Löschwasser nur abperlt, anstatt zu löschen.“ Das mache das Löschen so kompliziert.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch einen Verpflegungszug des Malteser Hilfsdienstes, der für die Einsatzkräfte frische Brötchen und Getränke zur Stärkung zur Verfügung stellten.

Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Nachmittag hin. Bereits vor zwei Jahren hatte es an der gleichen Stelle gebrannt.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten von der Feuerwehr bislang nicht gemacht werden.

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