Geilenkirchen: Graffiti: Einstieg in die kulturelle Bildung

Geilenkirchen: Graffiti: Einstieg in die kulturelle Bildung

Im Rahmen des Graffiti-Projekts „Streetart“ konnten jetzt fünf junge Graffiti-Künstler im Wurmauenpark in Geilenkirchen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Streetworker Dragan Samardzic hatte das Projekt organisiert. Entstanden sind verschiedenste Motive für die Unterführung im Park.

Ziel des Projekts war es, dass die Jugendlichen nicht nur ein neues kreatives Stilmittel kennenlernen, sondern sich auch mit dem Thema Graffiti auseinandersetzen. Damit ist auch die Außendarstellung in der Gesellschaft gemeint, denn bislang wird Graffiti häufig als Vandalismus betrachtet.

Schnell wurde selbst den Spaziergängern jedoch deutlich, dass die Jugendlichen nicht nur wild die Wand beschmieren, sondern es viele Stunden Planung und Durchführung benötigt. Durch die Anleitung von Frank Startz lernten die Jugendlichen zunächst das Zeichnen einer Skizze sowie die Handhabung der Spraydosen. Am Ende strahlten nicht nur die Wände in bunten Farben, sondern auch die Gesichter der Künstler.

Gefördert wurde das Graffiti-Projekt vom Kulturrucksack NRW. Mit ihm erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Angebote im Bereich Kunst und Kultur wahrzunehmen. Ziel ist es, die Tür zur kulturellen Bildung zu öffnen und die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

Mehr von Aachener Zeitung