Geilenkirchen-Gillrath: Gillrather Herbstkirmes: Tage, die man nie wieder vergisst

Geilenkirchen-Gillrath: Gillrather Herbstkirmes: Tage, die man nie wieder vergisst

Erneut unvergessliche Königstage erlebten Conny und Erika Stocks. Zum einen war die Königsresidenz „Am Heidberg“ wie schon bei der Sommerkirmes mehr als festlich geschmückt und stach gleich ins Auge, zum anderen machte das Kaiserwetter einfach Lust auf Kirmes.

„Es ist schon beeindruckend wenn man vom Festzug abgeholt wird und dann aus der Haustüre schreitet“, blickte König Conny Stocks zurück. „Wenn man dann zur Menschenmenge blickt und diese applaudiert wie auch die Schützenbrüder, dann gibt dies einen weiteren unheimlichen Schub und ein tolles Glücksgefühl — das war schon beeindruckend“, sprach der Schützenkönig auch im Namen seine Gattin Erika, beide wollten keine Sekunde der Kirmesveranstaltung missen.

Geduldiges Warten

Wobei auch das Schmücken unterhalb der Kirmeswoche schon auf die Kirmesfreude hindeutete, man hatte Spaß ohne Ende. Zum Festzug am Sonntagnachmittag wurde die befreundete St.-Josef-Schützenbruderschaft Stahe-Niederbusch-Hohenbusch mit Dekanatskönigspaar Jürgen und Helene Melchers begrüßt, ferner der Instrumentalverein aus dem Rodebachland, dieser spielte bereits am Vormittag zum Frühschoppen im Hause Vossen auf. Vor dem Königshaus hatten sich hunderte Kirmesgäste versammelt, warteten geduldig auf den Auftritt der Majestäten, als diese schließlich erschienen, brandete Beifall auf.

Der Festzug endete mit einer Parade, dies lockte natürlich die Ortsbevölkerung an. Es gab ein mächtiges Gedränge mit bester Kirmesstimmung auf dem Platz vor dem Haus Vossen. Es herrschte großer Kirmesrummel auf der kleinen Gillrather Herbstkirmes. Die Kleinen hatten ihren Spaß, die Kirmes hatte ganz besonderes Flair. Gemeinsam mit der Dorfbevölkerung und den Freunden aus dem Rodebachtal feierte Gillrath diesen Kirmessonntag. Die Feierlichkeiten starteten am Samstagabend mit der Ein-Euro-Party im Hause Vossen.

Wobei nicht nur diese Pop- und Schlagernacht stimmungsvoll war, die Schützen wie auch Königspaar und Adjutanten präsentierten sich in Partystimmung — Gillrath war und atemlos.

Es war spät am Samstagabend, da schaukelten das Königspaar und die Adjutanten Markus Schiffer und Martin Jansen um die Wette, es war mehr als eine Gaudi. Nach zwei prächtigen Kirmestagen, die auch vollen Zuspruch in der Dorfbevölkerung fanden, folgte am Kirmesmontag beim Hüttenschmaus die Zugabe unter dem Motto: „Jot eate en drenke“. Gillrath hatte großen Hunger und Durst, auch dieser Kirmestag war spitze.

(agsb)
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