Geilenkirchen: Geilenkirchener Einkaufszentrum „gestorben”

Geilenkirchen: Geilenkirchener Einkaufszentrum „gestorben”

Das seit Jahren geplante Einkaufszentrum im Herzen der Stadt Geilenkirchen ist endgültig „gestorben”. Am Dienstag wurden Geilenkirchens Beigeordneter Hans Hausmann und Bürgermeister Andreas Borghorst darüber informiert, dass der Investor, die Immobilien-Treuhand-Gesellschaft Düsseldorf, sich von dem Projekt endgültig verabschiedet.

„Der Investor begründete diese Entscheidung damit, dass die Ankermieter nicht mehr da seien, außerdem lasse die wirtschaftliche Situation eine solche Investition nicht mehr zu”, erklärte der schockierte Bürgermeister Andreas Borghorst, der bis vor einiger Zeit noch optimistisch war, dass der städtebauliche Missstand „Alt-Extra” bald beseitigt ist.

Von der ITG Düsseldorf war Dienstagnachmittag keine Stellungnahme zu erhalten. Bürgermeister Andreas Borghorst sieht die einzige Lösung des Problems Alt-Extra jetzt in der Suche nach einem neuen Investor, ein schwieriges Unterfangen in wirtschaftlich schwieriger Zeit. Seit Anfang April bereits gibt es Zweifel, dass die ITG das Projekt in Geilenkirchen verwirklichen kann.

Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern sollte auf dem Gelände des städtebaulichen Schandfleckes „Alt-Extra” und umliegenden Grundstücken zwischen Konrad-Adenauer-Straße, Herzog-Wilhelm-Straße und Vogteistraße ein Einkaufszentrum mit überregional tätigen Branchenführern und kleinen Geschäften entstehen. 32 Millionen Euro sollten hier investiert werden, 250 neue Arbeitsplätze sollten entstehen.

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