Geilenkirchener CDU beantragt Betreuung in den kompletten Sommerferien

Antrag der Geilenkirchener CDU : OGGS-Betreuung in den kompletten Sommerferien

Geilenkirchener Grundschulen sollen in den Sommerferien sechs Wochen Betreuung anbieten. Jedes Kind darf allerdings nur drei Wochen lang teilnehmen. In welchen Wochen, das entscheiden die Eltern. Die Hälfte der Sommerferien wäre dann gemeinsame Zeit für die Familie.

Die Geilenkirchener CDU beantragt, dass zukünftig ein Offener Ganztagsbetrieb in Grundschulen in den gesamten Sommerferien stattfindet, „um den Eltern einen höchstmöglichen Grad an Flexibilität in Bezug auf ihre Urlaubsplanung zu geben“. Allerdings soll es nach dem Willen der CDU eine Einschränkung geben: Jedes Kind darf nur an maximal drei Wochen in den Sommerferien an der Betreuung teilnehmen. Welche drei Wochen das sein werden, bleibt den Eltern überlassen. Mit dieser Regelung werde gewährleistet, dass bei einem hohen Grad an Flexibilität für die Eltern auch die Hälfte der Sommerferien als gemeinsame Zeit der Familie genutzt werden könne.

Mit diesem Antrag wird sich der Ausschuss für Bildung, Soziales, Sport und Kultur in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 19. November, 18 Uhr, beschäftigen.

Wie CDU-Fraktionschef Max Weiler in seinem Antrag erklärt, werde in der KGS und GGS, in den Grundschulen in Teveren, Gillrath und Würm sowie an der Realschule OGGS-Betreuung durch die Malteser Werke betrieben. Ferienbedingt finde derzeit keine Betreuung in der vierten bis sechsten Ferienwoche und zwischen Weihnachten und Neujahr statt.

„Hier kommt es nun immer wieder in den Sommerferien zu Problemen, sofern es Eltern nicht gelingt, in der zweiten Hälfte der Sommerferien Urlaub zu bekommen. Dieses Problem kann durch einen durchgehenden OGGS-Betrieb in den Sommerferien beseitigt bzw. minimiert werden“, begründet Weiler seinen Antrag.

Einführung von Ferienspielen

Aktuell finde in den Sommerferien immer in den ersten drei Wochen OGGS-Betreuung entweder in der KGS, der GGS, in Gillrath oder in Teveren statt. Eltern würden ihre Kinder dann zu der Schule bringen, die die OGGS-Betreuung anbiete.

Da auch ein Teil des Personals in den Sommerferien urlaubsbedingt abwesend sei, würden sich die Schulen gegenseitig unterstützen.

Sollte sich kein OGGS-Bedarf für die zweite Ferienhälfte der Sommerferien ergeben, so beantragt die CDU ersatzweise die Einführung von Ferienspielen für diesen Zeitraum.

Eine entsprechende Planung müsse unter anderem unter der Federführung der Stadt und unter Einbindung aller Beteiligten wie Jugendhilfe, OGGS, Stadt-Sport-Verband, Zille, Landfrauen, Musikschule und Vertreter anderer Vereine erfolgen.

Die CDU beantragt, die Stadtverwaltung möge ermitteln, ob und in welcher Höhe Mehrkosten bei einer durchgehenden OGGS-Betreuung in den Grundschulen entstehen, außerdem soll die Verwaltung den Bedarf für die OGGS-Betreuung für den Zeitraum der vierten bis einschließlich der sechsten Ferienwoche ermitteln. Eine durchgehende OGGS-Betreuung soll nach dem Willen der CDU mit Beginn der Sommerferien 2020 erfolgen.