Geilenkirchen: Geilenkirchener Bürger wollen Boulevard

Geilenkirchen: Geilenkirchener Bürger wollen Boulevard

Geilenkirchens Wirtschaftsförderin Stefanie Linkens und Bürgermeister Thomas Fiedler haben alle Protokolle des Bürgerforums in der Realschule zu den Themen Innenstadtausbau und Bahnübergang Hünshoven ausgewertet.

Jetzt steht fest: Eine deutliche Mehrheit der Bürger spricht sich für die Fortsetzung des Boulevard-Charakters des ersten Bauabschnittes und einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich ohne separaten Radweg für den zweiten Bauabschnitt der Konrad-Adenauer-Straße aus.

Damit verbunden ist eine 20 km/h-Zone. Eine optische Ausweitung des Marktplatzes in die Konrad-Adenauer-Straße hinein, wie sie Stadtplaner Professor Dietmar Castro ebenfalls vorgeschlagen hat, lehnt der größte Teil ab.

Das Stück zwischen Kreisverkehr und Dohmens Eck soll nach dem Willen der Bürger eine Zone des geteilten Verkehrsraumes werden, in der alle Verkehrsteilnehmer gleichzeitig die Verkehrsfläche nutzen können. Allerdings wurde auch der Wunsch nach einer „sanften Trennung” eingebracht. Durch optische Merkmale, beispielweise Mobiliar, soll eine Trennung zwischen Radfahrern und Kfz-Verkehr erreicht werden.