Geilenkirchen: Leser testen ihren Schwung am Golfschläger

ABO-Plus : Leser testen ihren Schwung am Golfschläger

Beim ABO-Plus Schnupper-Kurs Golf im Sportpark Loherhof in Geilenkirchen hatten 26 Leserinnen und Leser der Aachener Zeitung und der Aachener Nachrichten die Möglichkeit, einmal auszutesten, ob der Golfsport für sie in Frage kommen könnte.

Stefan Davids, Betreiber des Golfplatzes, hieß die Teilnehmer im Restaurant des Sportparks Loherhof herzlich willkommen. Davids ist für alles zuständig, was auf dem Loherhof mit dem Golfsport zu tun hat. Gemeinsam mit dem Golfprofessional Andreas Fehling leitete Davids den zweistündigen Kurs.

Vom Restaurant ging es zunächst rüber zur Driving Range, wo der Golfer seinen Golfschwung trainiert und der Anfänger erste Versuche unternimmt, den kleinen, weißen Golfball mit dem passenden Schläger ein stückweit in die schöne Landschaft zu befördern. In zwei Gruppen aufgeteilt näherten sich die Kursteilnehmer der für die meisten von ihnen neuen Sportart. Einige Teilnehmer brachten erste Erfahrungen mit im Golfen, etwa aus Einstiegskursen während eines Urlaubs. Andere hatten den Umgang mit Schläger und Ball lediglich mal beim Minigolfen erprobt.

Andreas Fehling gibt seit Inbetriebnahme des Golfplatzes im Sportpark 2006 regelmäßig Golfkurse auf dem Loherhof und leitet auch die Kurse, die der angehende Golfer zu absolvieren hat, um die Platzreife, den Führerschein für den Golfplatz, zu erlangen.

250 Euro koste eine komplette Ausrüstung für den Anfänger, merkte Fehling bei der Präsentation des Schlägersortiments an. Nach oben seien beim Preis aber keine Grenzen gesetzt, wenn der Golfer sich was gönnen möchte. So könnte, wer möchte, auch 500 Euro ausgeben für einen Driver, den Schläger, der die Distanz vom Abschlag zum Loch auf dem Grün im möglichst langen Bogen überbrücken soll. Je besser das Material, desto mehr Länge laute die Formel.

Die Weite des Golfplatzes ist eine Herausforderung für den Golfsportler. Foto: Dettmar Fischer

„Wir können Ihnen heute das Golfspielen nicht beibringen“, meinte Andreas Fehling, „aber wir können Ihnen zeigen, wie es geht.“ Erste eigene Versuche unter Anleitung des Trainers gehörten natürlich zum Kursprogramm. Bälle waren ausreichend vorhanden. Eine Schwierigkeit sei es, den Ball in die Luft zu bekommen. Nach dem Kennenlernen des Equipments verteilten sich die angehenden Golfer in Zweiergruppen auf die einzelnen Boxen der Driving Range. Aufstellung nehmen, ein Testschwung in Richtung Golfball, dann das Ziel, möglichst hinter der Hundertmetermarke, anpeilen und dann zuschlagen, so in etwa war der Ablauf. Lag der Ball nach Durchziehen des Schlages immer noch da, wo er vorher gelegen hatte, war was schief gelaufen.

Ballgefühl sei wichtig, meinten die Männer. Wer vorher Fußball gespielt habe, sei im Vorteil. Und tatsächlich schienen die Hand- und Fußballer ein Stückchen die Nase vorn zu haben. Obwohl Andreas Fehling weiß: „Am Ende sind die Männer öfter in den Büschen als die Frauen.“

Während die eine Gruppe auf der Driving Range den Schlag ins Weite übte, trainierte die andere Gruppe auf dem Grün das Einlochen. Eine Dame aus Herzogenrath war mit ihrer Freundin gekommen, hatte immer schon gerne Minigolf gespielt und freundete sich nun langsam mit dem Golfen an. Wobei jeder Erfolg beim Einlochen den Sport attraktiver machte.

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