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Geilenkirchen: FSV Kraudorf-Uetterath auf dem Weg in die Kreisliga B

Kreisliga B : Schafft der FSV Kraudorf-Uetterath den Aufstieg?

Im Saisonvorbericht der Geilenkirchener Zeitung blickte FSV-Vorsitzender Peter Biermanns zum 25. Versuch, endlich die Kreisliga C zu verlassen und zur Kreisliga B aufzusteigen.

Der Vorsitzende lachte, denn auch in den Jahren zuvor hatte man keine schlechte Mannschaft, jedoch flutschte der Aufstieg irgendwie immer vorbei.

Seit der Saison 14/15 ist Manuel Dosal Lopez beim FSV Kraudorf-Uetterath, hat als Trainer eine Mannschaft geformt, die es nun endlich schaffen will. Die Vorbereitung war gut, der Trainer sah eine hochmotivierte Mannschaft. Auch der Auftakt war bestens. Gegen den SV Waldenrath-Straeten II, dem Absteiger aus der B-Liga, wurde glatt 3:0 gewonnen, die Liga zeigte sich schon beeindruckt.

Der Coach holte Kevin Frauenkron aus der zweiten Mannschaft – dies erwies sich als genialer Schachzug, denn Frauenkron mauserte sich zum Torschützenkönig des FSV und erzielte 14 Tore in den zwölf Spielen und ist bester Torschütze der Liga.

Insgesamt traf der FSV 41 Mal, ließ nur fünf Gegentore zu. Ob zu Hause oder auswärts, der FSV kassierte jedes Mal die Punkte, und die Bilanz ist makellos: Mehr als 36 Punkte aus zwölf Partien geht nicht.

Wobei der Trainer auch das Glück des Tüchtigen sah. Beim SVB Breberen II sowie Borussia Hückelhoven wurde knapp 1:0 gewonnen, zuhause gegen den stärksten Mitstreiter SV Marienberg gab es ein 2:1, gegen Germania Bauchem ein 1:0. „Dies waren sehr knappe Spiele, sie hätten auch mit einem anderen Ergebnis enden können“, zeigte der Trainer viel Respekt vor den Gegnern mit spielstarken Teams.

Bereits vor der Saison hatte der Coach zum kleinen Kader des FSV geblickt, in einigen Spielen stellte die Mannschaft sich von alleine auf.

„Wir setzen die Mannschaft nicht unter Druck, wir wissen als Fußballer, was alles in der Rückrunde passieren kann“, so der Vorsitzender Peter Biermanns, und der Trainer stimmt zu. Beide hoffen, dass das Verletzungspech nicht weiter zuschlägt, Andreas Galle fällt wegen eines Kreuzbandrisses für viele Monate aus.

Der FSV startet erst Anfang Februar mit der Vorbereitung. „Sechs Wochen müssen reichen“, so der Coach. Er setzt generell auf viel Spielpraxis mit vielen Spielen bis zum Start Mitte März. „Es wäre schön, wenn der Aufstieg ausgerechnet im 25. Jahr C-Liga gelingen würde“.

Sieben Punkte Vorsprung sind natürlich schon eine kleine Hausnummer, aber Trainer und Vorsitzender denken von Spiel zu Spiel und wissen, dass der FSV sich nur selbst schlagen kann.

(agsb)