Geilenkirchen: Frauengemeinschaft Würm feiert 50. Jubiläum

50 Jahre Frauengemeinschaft Würm : Brathähnchen statt Nelke zum Jubiläum

50 Jahre Katholische Frauengemeinschaft St. Gereon Würm sind ein triftiger Grund zum Feiern. Das dachte sich auch der Vorstand der Frauengemeinschaft mit Marion Steigner, Claudia Hilgers, Jutta Frissen, Annamaria Jansweidt, Anke Hensen, Kathrin Hellenbrand, Kornelia Hellenbrand, Helga Peschen und Anja Vossen.

Gemeinsam hatten sie überlegt und sich für ein zweigeteiltes Jubiläumsprogramm mit einer Heiligen Messe und einem Kabarettabend entschieden. Vor 50 Jahren, im August 1969, war die heutige Frauengemeinschaft St. Gereon als Frauen- und Müttergemeinschaft auf Initiative des damaligen Ortspfarrers, Pastor Paul Schönwald, gegründet worden. Pfarrer Schönwald wurde erster Präses der Gemeinschaft und bekleidete dieses Amt bis zu seinem Ruhestand im Oktober 1992. Schon bald nach der Gründung hatte die Gemeinschaft über 300 Mitglieder, darunter 18 tatkräftige Helferinnen aus Beeck, Flahstraß, Honsdorf, Leiffarth, Müllendorf und Würm.

Früher wie heute ist der Verein eine Gemeinschaft von Frauen, die gemeinsam beten, einander helfen, ermutigen und begleiten auf der Grundlage des christlichen Glaubens. Die Katholische Frauengemeinschaft dient damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken. Jeden Mittwoch wird eine Heilige Messe als Frauen- und Müttermesse gefeiert. Es werden Wallfahrten und Ausflüge unternommen. Andachten werden gestaltet, und auch das gesellige Beisammensein wird gepflegt. Pfarrfeste und weitere Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Pfarrgemeinde werden von der Frauengemeinschaft Würm unterstützt.

Derzeit hat die Frauengemeinschaft Würm 170 Mitglieder. Zum Vorstand zählt auch der seit 1993 amtierende Präses, Pastor Norbert Kaluza. Zur Heiligen Messe mit anschließendem gemütlichen Frühstück hatte die Würmer Frauengemeinschaft auch die befreundeten Frauengemeinschaften Immendorf und Brachelen eingeladen. Beim Kabarettabend im Bürgerhaus Würm stand das Eifeler Kabarett-Duo „Weibsbilder“ auf der Bühne. Claudia Thiel aus dem schönen Jünkerath und Anke Brausch aus der Krimihauptstadt der Vulkaneifel, Hillesheim, gastierten mit ihrem Programm „Unbemannt – Wir sind übrig“. Die zentrale Frage des Abends „Wie kommt Frau an Mann“ konnte zwar nicht erschöpfend geklärt werden, doch waren die zahlreichen Ansätze zur Lösung köstlich mitzuerleben.

Claudia Thiel und Anke Brausch treten seit 1996 mit großem Erfolg als Duo „Weibsbilder“ auf und überzeugen ihr Publikum mit großer Schlagfertigkeit und Spielfreude. Es gibt keine ungestellte Frage auf die Claudia Thiel in wechselnden Rollen keine Antwort hätte, ob es nun um das eigene, latente Alkoholproblemchen geht oder um die Anbahnungsversuche von „de Prälinenfriedhof“, ihrer Partnerin. Selbige reiste mit einem Brathähnchen statt Nelke im Knopfloch zum Singletreff an, um den Traumprinzen an dessen Hähnchen auch ja zu erkennen. Eine Pointe reihte sich an die nächste, und dann wurden auch noch so schöne Lieder wie „Das alles wäre nie passiert – ohne Prosecco“ gekonnt dargeboten.

Das Publikum wurde von den beiden Kabarettistin stets mit einbezogen. Vor allem die wenigen Männer, die sich dummerweise an einem der vorderen Tische niedergelassen hatten, durften sich über die Aufmerksamkeit der „Weibsbilder“ freuen. Der gelungene Kabarettabend zum 50. Jubiläum der Katholische Frauengemeinschaft St. Gereon Würm wurde mit viel Beifall gewürdigt.

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