Gangelt: Gangelter Kirchturm in neuem Glanz

Gangelt: Gangelter Kirchturm in neuem Glanz

Bald wird das Gerüst vom Kirchturm der Nikolauskirche in Gangelt verschwunden sein. Die ganze Renovierungsmaßnahme hat am Ende erheblich länger gedauert, als man sich das gedacht hat. Abgeplatzte Stellen im Turmbereich hatte man von unten erkennen können und, um weitere Schäden zu verhindern, beschlossen, diese zu reparieren.„Als man um den August des vergangenen Jahres herum dann das Gerüst aufgebaut und sich die Probleme aus nächster Nähe ansehen konnte, sah man, dass rund zehn Prozent der Mergelsteine so schlecht waren, dass sie ausgetauscht werden mussten”, erinnerte Malermeister Herbert Schroeder an das, was man in rund 40 Metern Höhe vorfand.

So musste Leo Rulands vom gleichnamigen Architekturbüro aus Breberen umplanen und zuerst von einer Spezialfirma aus Belgien die Steine erneuern lassen. „Die mussten dann gut vier Wochen trocknen, bevor weitergearbeitet werden konnte”, so Herbert Schroeder. Dann setzte die schlechte, sprich feuchte Witterung ein und wurde abgelöst von einem äußerst kalten, frostigen und langen Winter.

„Um den Turm zu streichen, brauche ich über einen längeren Zeitraum Tag und Nacht Plus-Temperaturen”, erinnert der Gangelter Malermeister an die Voraussetzungen, die gegeben sein müssen, um die Histolithfarbe, die speziell für historische Gebäude entwickelt ist, zu streichen.

In der vergangenen Woche war es so weit: Sechs Leute haben gut sechs Tage gebraucht, um die 250 Quadratmeter entsprechend zu behandeln.

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