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Straßennahmen in Gangelt bekommen Schilder zur Erklärung

Informationen an den Straßenschildern : Bald kennt jeder den letzten Hufschmied Gangelts

Die Straßennamen in Gangelt bekommen neue Schilder zur Erklärung. Nicht nur Zugezogenen können hier viel über die Geschichte ihrer Heimat lernen.

Die Idee, den Gangelter Straßennamen Erläuterungen anzufügen, hatte Ortsvorsteher Gerd Schütz aus seiner Heimat, dem Saarland, mitgebracht. Das ist lange her. Als im Dezember 2018 die Raiffeisenbank Heinsberg beantragte, das Schild Raiffeisenstraße mit einer entsprechenden Erläuterung zu versehen, wurde diese Idee wieder aufgegriffen, allerdings stand die Frage der Finanzierung im Raum.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Milthaler beantragte für den Ortsverband über den Kreis Heinsberg im Rahmen des NRW-Projektes „Heimat-Scheck“ eine Förderung und bekam 2000 Euro gewährt. „Die reichen aber nur, um die 15 bis 16 Straßen mit Personennamen in Gangelt so auszustatten“, so Milthaler, der sich im Moment mit Gerd Schütz und dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Dr. Heiner Breickmann auf den Weg macht, die Schilder anzubringen.

Wer Pastor Fischenich war, wissen die meisten Gangelter – die vielen Zugezogenen aber nicht. Bei Heinrich Josef Otten (Gangelter Chronist), Johan Conen (letzter Hufschmied im Dorf), Hermann Josef Claeßen (Bürgermeister 1812-57) oder Peter Staas (Heimatdichter) wird es auch für den ein oder anderen ebenfalls schon „Eingeborenen“ eng.