Ein Abend über Robert Gernhardt: Oliver Steller spricht und singt wieder

Ein Abend über Robert Gernhardt : Oliver Steller spricht und singt wieder

„Hell und Schnell“ soll’s werden, wenn Oliver Steller Robert Gernhardt spricht und singt. Das wird am Samstag, dem 30. März, ab 20 Uhr in der Bürgerhalle in Langbroich wieder der Fall sein.

Wie Lutz Vorbach, der aktuelle Präsident des Rotary-Club Heinsberg, mitteilt, sind noch Karten zum Preis von 17,50 Euro erhältlich.

Der rote Faden des Abends ist das Leben Robert Gernhardts, der als Kind von Estland, wo er 1937 geboren wurde, nach Posen übersiedelte und nach dem Krieg auf Umwegen nach Göttingen floh. In den 60ern beginnt seine Laufbahn, ist aber weitestgehend unpolitisch, schreibt in den 70ern für Otto Waalkes, gründet in den 80ern die Satirezeitschrift Titanic, wird in den 90ern mit Preisen überhäuft und schreibt ab dem Millennium über seine Krankheiten, die er als „Schangse“ sieht. 2006 starb er viel zu früh in Frankfurt.

Gernhardt zählt zu den seltenen Doppelbegabungen. Er war nicht nur Schriftsteller und Lyriker, sondern auch ein sehr guter Zeichner und Karikaturist.

Oliver Steller, die „Stimme der deutschen Lyrik“, von Hause aus Musiker, hat auch in diesem Programm viele Gedichte vertont. Sein lyrischer Plauderton führt durch den Abend und macht Robert Gernhardt zu einem Gesamtkunstwerk, das heiter und unterhaltsam, aber auch sehr tiefsinnig ist! Die Vorverkaufsstellen sind wie in jedem Jahr die ehemalige Galerie Vorbach in Gangelt, das Provinzial-Büro von Arndt Horrichs in Heinsberg und Krings Bau + Wohndesign in Langbroich.

(hama)
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