Jahreskonzert des Instrumentalverein Stahe-Niederbusch: Neue Qualitäten durch Dirigent Michael Knoben

Jahreskonzert des Instrumentalverein Stahe-Niederbusch : Neue Qualitäten durch Dirigent Michael Knoben

Erstmals nach 20 Jahren stand statt Jan Vleugels mit Michael Knoben der neue musikalische Leiter und Dirigent vor dem Orchester und leitete das Konzert. Der junge Dirigent hatte mit seinem Orchester ein Konzertprogramm zusammengestellt, das die Vielfalt der Blasmusik darstellte – von Rock- und Pop-Rhythmen über Fanfarenklänge bis hin zum Choral und beschwingten Polka.

Sehr intensiv wurde sich gemeinsam in den vergangenen Monaten auf diesen Abend vorbereitet. Die Besucher, die in vorderer Reihe den Dirigenten beobachten konnten, bemerkten hier absolute Musikleidenschaft und vollen Körpereinsatz.

Das Orchester selbst scheint unter den neuem Dirigat weitere Qualitäten gewonnen zu haben. Die zahlreichen Besucher in der Pfarrkirche sahen dies genauso, und es gab nach den Stücken langen und verdienten Applaus. Der festliche Musikabend wurde mit dem Konzertstück „Fanfare and Flourishes“ eröffnet –das Orchester präsentierte damit gleich zu Beginn seine musikalische Vielfalt. Die Musikreise entführte alle über den großen Teich nach Dakota zu den Indianern. Das aus fünf Sätzen bestehende Werk stellt die Kultur, Geschichte, das Leben und Sterben der Indianer dar. Hier wurde spürbar, dass Musik neben der Unterhaltung durchaus auch zum Nachdenken anregen kann.

Das Orchester triumphierte weiter mit dem St. Florian Choral. Nach der Pause ging es direkt flott weiter: Summernight Rock stand auf Programm. Der Instrumentalverein war nun voll dabei, bei „Don´t stop me now“ schien die legendäre Band Queen mit dem unvergessenen Freddie Mercury beinahe Teil des Orchesters zu sein. Man blieb dann auch in der großen Musikwelt, „The Best oft Henry Manicini“ begeisterte alle Generationen in der Pfarrkirche. Mit der äußerst populären Uschi-Polka endete der offizielle Teil des Konzertabends, jedoch ließ das Publikum das Orchester selbstverständlich nicht ohne Zugabe gehen.