Ausstellung läuft nur kurz: Immer wieder Christus als Motiv seiner Werke

Ausstellung läuft nur kurz : Immer wieder Christus als Motiv seiner Werke

„Immer wieder war Christus das beherrschende Motiv in seinen Bildern und Skulpturen“, war einer der Aspekte, die der evangelische Pfarrer Mathias Schoenen bei der Eröffnung der Ausstellung rund um das Leben und Werken von Kurt Preuss (1925-2005) vortrug.

Der „Freundeskreis Gerards Mie“ hat in aufwändiger Arbeit rund 60 Skulpturen und Bilder des scheuen Künstlers zusammengetragen, die jetzt in der alten Gaststätte in Stahe  präsentiert wurden.

„Seine Kunst landete nicht im Museum, sondern bei den Menschen“, fasste Pfarrer Schoenen die Tatsache zusammen, dass die meisten der Werke bei Privatleuten für diese Ausstellung ausgeliehen wurden.

Man findet ihn aber auch im öffentlichen Raum. So das Mercator-Relief am alten Gangelter Rathaus, die Weltkugel am geografischen Punkt, die Kritzraedt-Figur im Heinsberger Tor, der Nikolaus vor der katholischen Pfarrkirche oder die lebensgroßen Holzfiguren „Drickes und Anton“ im Rathaus. In einigen Pfarrkirchen der Gemeinden Gangelt und Selfkant findet man ebenfalls Arbeiten von ihm. Der Kreuzweg in der Dreifaltigkeitskirche in Stahe gehört auch dazu.

Die Ausstellung der Werke von Kurt Preuss in der ehemaligen Gaststätte, Rodebachstraße 51, dauert nur noch bis zum 6. Oktober und ist von 14 bis 17 Uhr, am Sonntag ab 10 Uhr geöffnet.

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