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Landwirte helfen mit Traktoren: Großer Feldbrand fordert Feuerwehren

Landwirte helfen mit Traktoren : Großer Feldbrand fordert Feuerwehren

Ein ausgedehntes Feuer auf einem Feld zwischen Gangelt und Geilenkirchen hat am Mittwoch die Feuerwehren in Atem gehalten. Drei Hektar standen in Flammen, der Brand breitete sich schnell aus.

Die Feuerwehren Gangelt und Geilenkirchen wurden am Mittwochnachmittag um 13.34 Uhr zu einem Feldbrand zwischen Gangelt-Birgden und Geilenkirchen-Gillrath gerufen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein rund drei Hektar großes, frisch abgeerntetes Gerstenfeld in hellen Flammen stand. Das Feuer breitete sich schnell aus und drohte auf ein angrenzendes Gerstenfeld sowie ein Rapsfeld überzugreifen.

Gemeinsam bekämpften die Einsatzkräfte der beiden Wehren, die mit insgesamt acht Löscheinheiten vor Ort waren, den Brand von mehreren Seiten. Sie verhinderten, dass die beiden angrenzenden Felder ebenfalls in Brand gerieten und die Ernte vernichtet wurde.

Tatkräftige Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte der Feuerwehr dabei auch von zwei Landwirten aus dem Ort, die mit Hilfe ihrer Traktoren und angehängten Grubbern – Maschinen zur Bodenauflockerung – den Flammen die Nahrung entzogen.

Das Feuer breitete sich schnell aus und drohte, auf angrenzende Felder überzugreifen. Foto: Oliver Thelen

Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz für die rund 70 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Günter Paulzen beendet.

Nach etwa anderthalb Stunden war der Brand gelöscht. Zurück blieben etwa 30.000 Hektar verbrannten Ackers. Foto: Oliver Thelen
(red)