Gangelt-Stahe: Weggemeinschaft Gangelt will viele Menschen erreichen

Fußwaschung : Symbolhafte Handlung zur Oster-Liturgie

Der Chorraum der Staher Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit war in ein wechselndes Farbenspiel getaucht, als Pfarrer Daniel Wenzel und Diakon Stephan Lütgemeier am Gründonnerstag mit der letzten Messe zum letzten Abendmahl den Auftakt zum Höhepunkt des ganzen Kirchenjahres zelebrierten – nicht so, wie üblich.

Und nicht nur das Bunte war anders. Die Messe war mit dem Kirchenlied „Suchen und fragen“ eröffnet worden. Der Jüngste in der Messe stellte Fragen zum Glauben und zur Liturgie, die Pfarrer Wenzel dann zu beantworteten suchte.

Er erinnerte daran, dass Jesus zum letzten Mal vor seinem Leiden und Sterben am Abend mit seinen zwölf Jüngern zusammen saß. Dabei stehen zwei außerordentliche Symbolhandlungen im Fokus, die Teil des Vermächtnisses Christi sind: das gemeinsame Mahl und die Fußwaschung der Jünger. Genau diese beiden Handlungen rückte auch die Kirche bei der Liturgie in den Mittelpunkt.

Ein weißes Leinentuch zog sich vom Altar als Decke bis über die Stufen; auf ihm standen Brot, Wasser und Wein. Mit der Fußwaschung, so Pfarrer Wenzel, habe Jesus den Jüngern ein Beispiel gegeben, damit auch sie so handeln. Daher: „Tut das zu meinem Gedächtnis!“

Rund um das Osterfest wollten die Verantwortlichen der Gangelter Weggemeinschaft in diesem Jahr einmal neue Wege gehen und mit sehr verschiedenen Angeboten rund um die Feierlichkeiten möglichst viele Menschen zu erreichen.