Gangelt: Hip Hop und Graffiti-Kunst anSchule der Begegnung Birgden

Street-Art-Festival an der Grundschule : Junge Graffity-Sprayer lernen coole Moves

Ein Street-Art-Festival an ihrer Grundschule begeisterte die Schüler der Schule der Begegnung in Birgden. Ein professioneller Sprayer und ein ebenso professioneller Hip-Hopper führten die Kinder in ihre Kunst ein.

Anlass für das Street-Art-Festival an der Grundschule Birgden war der geplante Anbau an das Grundschulgebäude am Paulssträßchen. Die steigenden Anmeldezahlen von Eltern, die für ihre Kinder gerne eine Ganztagsbetreuung hätten, machen die Erweiterung der Offenen Ganztagsschule notwendig. Neben dem OGS-Bereich sollen auch zwei neue Klassenräume auf dem Schulgelände entstehen.

René Bougie betreut mit seinem Birgdener Unternehmen das Bauprojekt. Er hatte die Kinder zu diesem Festival eingeladen und die beiden Profis engagiert, die die Kinder der vierten Klassen auf Trab hielten. Schulleiterin Claudia Storms und ihre Lehrerkollegen durften an diesem sonnigen Vormittag einen Platz in der zweiten Reihe einnehmen.

Das Vogelwesen Birdy ist das Maskottchen der Schule der Begegnung. So lag es nahe, das Vögelchen, das seinen Namen von „op de Berde“ herleitet, auch auf die T-Shirts zu sprühen, die zum Auftakt des Festivalmorgens dazu dienten, die Kinder mit der Spraydose vertraut zu machen. Dann ging es mit dem Diplom-Designer Andreas Valiotisins, der die Kunst des Graffitis beherrscht, an das große Werk.

René Bougie hatte für die Graffiti-Aktion vier Absperrgitter mit Plastikfolie vorbereitet, die nun ebenfalls mit dem Birdy-Motiv bemalt wurden. Jedes Kind bekam eine Spraydose und Tipps vom Fachmann, wie man möglichst viel Farbe auf die Leinwand bringt und möglichst wenig auf die Kleidung. Der selbstständige Designer, der sonst Firmen in der konzeptionellen Kommunikation berät, erstellte gemeinsam mit den Kindern das große Kunstwerk, während ein paar Meter weiter Hip-Hop-Tänzer Nenad Rademakers einer anderen Gruppe die ersten Tanzschritte beibrachte.

Rademakers ist nicht nur Leiter einer Tanzschule, sondern häufig auch als Honorarkraft für Schulen tätig. Ein paar coole Moves bei passender Musik lernten die Kinder schnell und mit großer Begeisterung von dem Profi.

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