Gangelt: Junge Union ist jetzt fest in Frauenhand

Fest in Frauenhand : Junge Union der Gemeinde Gangelt stellt sich neu auf

Die Junge Union der Gemeinde Gangelt hat sich personell neu aufgestellt. Engere Zusammenarbeit mit den Parteifreunden aus der Nachbargemeinde Selfkant bleibt ein Ziel.

Es geht doch: Fest in Frauenhand ist der neue Vorstand der Jungen Union (JU) in der Gemeinde Gangelt. Die neue Vorsitzende ist Vera Dammers (22), die das Amt von Sascha Ohlenforst übernahm. Ihre Stellvertreterin Katharina Jansen und fürs Protokoll sorgt Schriftführerin Eva Hagen. Beisitzer sind Christian Conzen und Maik Meuser.

„Das JU-Programm wird sich auf jeden Fall insbesondere auf die Mitgliederwerbung fokussieren. Mit verschiedene Aktionen, Aktivitäten wollen wir auf uns aufmerksam machen und Politik für die junge Generation wieder interessant machen“, so Vera Dammers. Dass das dringend nötig ist, zeigt die Tatsache, dass bei den Vorstandswahlen neben fünf Vertretern der Gemeinde-CDU mit Dr. Heiner Breickmann an der Spitze, nur fünf Interessenten aus der jungen Fraktion anwesend waren.

Mit Einsatz, so Vera Dammers, könne man viel erreichen. „Im Januar 2019 haben wir schon einen festen Termin für die konstituierende Sitzung, auf der wir unsere Ideen besprechen wollen. Schwerpunkte werden selbstverständlich darin liegen, bei den anstehenden Wahlen – Europawahl und Kommunalwahl – tatkräftig zu unterstützen.“

Vera Dammers ist als sachkundige Bürgerin Teil der CDU-Fraktion und Mitglied des Gemeindeverbandes und des Kreisvorstandes. „Unser Engagement für die Partei resultiert daraus, dass wir uns in Bezug auf die wesentlichen Kerngedanken dieser Partei zugehörig fühlen.“ Die CDU als Volkspartei zu sehen, heißt für die neue JU-Vorsitzende, dass alle Bevölkerungskreise angesprochen und vertreten werden sollen. „In der heutigen Zeit, in der rechte Gruppierungen versuchen, in der Vordergrund zu rücken, ist es wichtig, zu den klassischen Werten der CDU zu stehen und sich für diese einzusetzen.“

Ein wichtiger Aspekt für die jungen Leute ist, dass gerade die CDU auf kommunaler Ebene die JUler super einbindet und tatkräftig unterstützt. Eine Fusion mit dem Selfkant-JU ist schon länger angedacht. Man arbeitet schon seit einigen Jahren gemeindeübergreifend zusammen. „Die fast schon traditionelle gemeinsame Weihnachtsfeier am Ende eines jeden Jahres zeigt weiterhin, dass wir gut zueinander passen und gerne mehr miteinander arbeiten möchten.“

(hama)
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