Gangelt: Gangelt „hoch drei“: Wunderschönen Kostüme und kreative Wagen

Gangelt: Gangelt „hoch drei“: Wunderschönen Kostüme und kreative Wagen

„Schattig“ und feucht war es bei den Rosenmontagszügen in der Gemeinde Gangelt. Das hielt aber die Narren nicht davon ab, den Karnevalisten ihre Aufwartung zu machen, Gangelt „hoch drei“! Den größten Zug mit 17 Wagen und Gruppen sahen die Jecken in Stahe und Niederbusch. Aus Waldenrath und Gillrath waren Gäste angereist, den Rest des Lindwurms stellten die „Sankhasen“ selbst.

Obwohl es keinen Kostümwettbewerb mehr gibt, war Farbenpracht in allen Variationen zu sehen.

Gute Laune? Na klar! Beim Rosenmontagszug in Gangelt zeigen nicht nur die Emojis allen ihre Stimmung. Auch die Simpsons und viele weitere Zugteilnehmer bereiten den Gästen einen tollen Tag. Foto: Hamacher

In Gangelt hatten Prinz Jörg I. (Driessen), Kinderprinz Christian (Rademacher) und die Allgewaltigen der KG Muhrepenn den Tiefpunkt des letzten Jahres (drei Wagen, drei Fußgruppen) überwunden und zogen am Ende eines herrlich-bunten Zuges durch das Dorf, wenn auch mit deutlicher Startverzögerung — die Polizei fehlte. Zirkus und Indianer, Cowboys und fantasievolles Allerlei wechselten zwischen Wagen und Fußgruppen.

Im Golddorf Birgden säumen ebenfalls viele Jecke das Straßenbild. Ob aus Jamaika oder aus den umliegenden Orten, vor allem die bunten Fußgruppen bieten den Zuschauern einen tollen Zug. Foto: Hamacher

Das Golddorf Birgden wollte die Stunde der politischen Neuorientierung im Land nutzen, und eine Gruppe forderte die Freigabe von Cannabis. Der Rest war bunt gemischt, und es waren wieder rund zehn Wagen und Fußgruppen unterwegs, die vor allem rund um den Großen Pley gefeiert wurden. Das Prinzenpaar David I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Tanja nahmen die Reihen der Teilnehmer ab. Ehrenbürgermeister Heinrich Aretz ließ es sich nicht nehmen, den 42. Karnevalszug der „Berder Flobbe“ im Auto zu begleiten.

Beste Stimmung beim größten Rosenmontagszug im Gangelter Land: In Stahe geben sich die vielen jungen Teilnehmer mit Clowns und Leuchttürmen die Klinke in die Hand. Foto: Hamacher
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