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Geilenkirchen: Für Sicherheit wird viel getan

Geilenkirchen : Für Sicherheit wird viel getan

Eines ist sicher: Der Platz muss sicherer werden. Darauf hat sich der Rat der Stadt Geilenkirchen am Mittwochabend festgelegt. Das geräumige Gelände neben dem Wurmauenpark, das in den aktuellen Unterlagen nun „Pfingstmarktplatz” genannt wird, bekommt eine Kur.

Grundsätzlich soll der „Beamtenparkplatz”, so der Volksmund, auch attraktiver gestaltet werden.

Im Bau- und Umweltausschuss war das Stichwort bereits ausführlich behandelt worden. Wünsche und Vorschläge aus den Fraktionen hießen stolperfreie Zugänge, verbesserte Beleuchtung, für die Kirmesbetriebe neue Strom- und Wasseranschlüsse, Toilettenanlagen, durch Schranken begrenzte Zugangszeiten, ja sogar eine Videoüberwachung.

Auf Letzteres hob am Mittwochabend Christian Kravanja im Stadtrat noch einmal ab. „Sicherheit heißt hier die erste Pflicht”, so der Sprecher der Freien Bürgerliste, „vor allem für die dort parkenden Frauen.” Folglich sei für seine Fraktion eine Videoüberwachung unverzichtbar. Im Vorfeld der realen Planungen müssten entsprechende Leerrohre für die Leitungen eingearbeitet werden.

Das forderte den Widerspruch von Hans-Jürgen Benden. Der Grünen-Sprecher wehrte sich grundsätzlich gegen eine Überwachungsmanie. Für den Pfingstmarktplatz im Besonderen hielt er im Rat fest: „Der Platz wird völlig überbewertet!” Die im Fachausschuss hochgerechneten Kosten von rund 375.000 Euro hielt Jürgen Benden für überzogen. „Da ist uns die energetische Sanierung des Hallenbades wichtiger.” Eine „Kleinsanierung” des Kirmesplatzes müsse ausreichen, „das schließt eine verbesserte Beleuchtung ein.”

Es wären noch weitere Punkte bis zur Ratssitzung nachdiskutiert worden, warf Dr. Joachim Möhring ein. Beispielsweise sollten Fachkundige einmal klarstellen, ob eine neue Platzoberfläche wieder beschädigt würde, sollten Schausteller für ihre Fahrgeschäfte „Pflöcke in den Asphalt” schlagen müssen.

Das entkräftete Erster Beigeordneter Hans Hausmann. Rein technisch betrachtet stützen sich moderne Bauten mit ihrem Eigengewicht, Verankerungen würden nicht mehr versenkt. Die Verwaltung sehe vor, am Platz Astrückschnitt vorzunehmen, die Fußgängerbrücke zu erweitern, Behindertenparkflächen auszuweisen und vor allem die Beleuchtung zu intensivieren.

Das diene der Sicherheit, vor allem beim Parken, bestätigte Toska Frohn (FDP) mit Zustimmung vieler im Rat. Es kam zum - bei wenigen Enthaltungen - deutlichen Ja zu baldigen positiven Veränderungen.