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Konzert: „Frohsinn Beeck“ begeistert mit neuer Chorleiterin

Konzert : „Frohsinn Beeck“ begeistert mit neuer Chorleiterin

Freude bei allen Beteiligten: Der Gesangverein „Frohsinn Beeck“ konnte endlich wieder ein Konzert geben, während es sich die Zuhörer bei stark vorgetragenen Stücken gut gehen ließen.

Mit seinem sehr gut besuchten Herbstkonzert meldete sich der Gesangverein „Frohsinn Beeck“ zurück. Nach zweieinhalbjähriger Zwangspause hatten die 23 Sängerinnen und Sänger um ihren Vereinsvorsitzenden Bert Gilleßen im Januar die Proben wieder aufnehmen können. Am Dirigentenpult stand nun die neue Chorleiterin Severine Joordens, die manch einem sicherlich schon von ihren Aktivitäten an der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen bekannt sein dürfte.

Mit der neuen Leiterin hatte der Chor, der im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiern kann, ein schönes Konzertrepertoire erarbeitet. Schon vor rund zehn Jahren hatte der Beecker Chor Stücke wie „One moment in time“ einstudiert. Nun wurden diese Klassiker mit vielen neuen Stücken beim Herbstkonzert dem Publikum dargeboten.

Die Mitglieder von „Frohsinn Beeck“ hatten sich entschlossen, aufgrund der immer noch andauernden Pandemie und der damit verbundenen Risiken das Konzert open air auszurichten. Der Plan hätte leicht schief gehen können, doch das Glück war auf der Seite des Tüchtigen. „Der liebe Gott muss wohl ein Sänger sein“, meinte Bert Gilleßen angesichts eines strahlend blauen Herbsthimmels und so angenehmer Temperaturen, dass man diesen Konzertgenuss ungetrübt im Freien bei kühlen Getränken oder einer Tasse Kaffee genießen konnte. Auf dem Hof der Kindertagesstätte Beeck hatte der Verein Tische und Bänke platziert, die zum Verweilen einluden.

Das Repertoire dieses Herbstkonzertes war vielfältig, mal beschwingt, mal nachdenklich, wie etwa bei dem Lied „Die Rose“, das einst Nana Mouskouri gesungen hatte. Wie es sich „Über den Wolken“ anfühlt, wie frei man sich dort oben vorkommt, davon berichtete der Chor in einem Lied, das zu den ganz großen Erfolgen des deutschen Liedermachers Reinhard Mey zählt. „Ich wollte nie erwachsen sein“ vom Tabaluga-Album Peter Maffays gehörte ebenfalls zu der schönen Auswahl an Liedern, die den Zuhörern einen kurzweiligen Nachmittag bescherten.

Beschwingt ging es zu beim Evergreen „Top of the world“, mit dem die Carpenters einen Welterfolg hatten feiern können. Auch der Beecker Chor erntete für seine Interpretation dieses Songs viel Beifall. Mit „It’s raining men“ der Weather Girls hatten die Damen im Chor einen ebenfalls mit viel Applaus honorierten Soloauftritt. In das abwechslungsreiche Konzertprogramm des Herbstkonzerts passten auch ganz ausgezeichnet die kölschen Töne des Lieds „Stääne“ der Klüngelköpp.